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Diese beiden einbetonierten Gabiolenpfosten wurden auf dem Rastplatz Taunusblick im Dorndorfer Wald zerstört.

Zerstörungen

Vandalen wüten in Dornburg

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Aussichtspunkt und Spielplatz betroffen. Bürgermeister vermutet 1. Mai als Tatzeit.

Dornburg -"Es ist eine Schande." Mit Entsetzen reagiert nicht nur Dornburgs Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) auf das Verhalten einiger Vandalen, die sich in den vergangenen Tagen mit Schmierereien und Zerstörungswut bemerkbar machten. In den beiden bekannt gewordenen Fällen wird der 1. Mai als Tatzeit angenommen.

So meldet der Verkehrs- und Verschönerungsverein Dorndorf dass zwei Gabiolenpfosten, auf denen Erklärungstafeln zum Standort für die Wanderer angebracht waren, umgerissen wurden. Sie stehen an einem der schönsten Aussichtspunkte des Blasiussteigs mitten im Wald mit Blick bis in den Taunus. Doch die Vandalen hatten offensichtlich keinen Blick für diese Aussicht, sondern wollten nur ihrer Zerstörungswut nachgehen. Der Aussichtspunkt gehört zu den zehn Plätzen mit 75 Bänken rund um Dorndorf, die mit viel zeitlichem und finanziellen Aufwand gepflegt werden.

In Langendernbach wurde der Kinderspielplatz hinter der Kirche beschmiert. Als der Bauhof die Absperrbänder entfernen wollte, um den Kindern den Zugang zum am Montag frei gewordenen Spielplatz zu ermöglichen, sahen die Mitarbeiter die Bescherung. Die Schmierereien ziehen über die Brücke und den Kirmesplatz bis hin zur Kirche. Sie müssen nun wieder entfernt werden. Dabei zerstören diese Schmierereien nicht nur das Bild des Spielplatzes. Einige verhindern auch die Nutzung der Spielgeräte.

Bürgermeister Höfner vermutet die Täter nicht in den Dornburger Ortsteilen selbst. Er appelliert er an die Erziehungsberechtigten, wenn es sich denn um Jugendliche handeln sollte, einzuschreiten. Der Verschönerungsverein Dorndorf wie auch die Gemeinde Dornburg haben jeweils Anzeige bei der Polizei erstattet.

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