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Drei "Smart Schools" im Landkreis Limburg-Weilburg

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Die Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg ist eine der drei ausgezeichneten Schulen im Landkreis.K
Die Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg ist eine der drei ausgezeichneten Schulen im Landkreis.K © Privat

Bundesweit 20 Schulen als digitale Vorreiter ausgezeichnet, aus der Region die Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg, die Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg und die Taunusschule Bad Camberg.

Limburg-Weilburg -In Deutschland machen sich immer mehr Schulen auf den Weg in die digitale Zukunft. Die besten unter ihnen zeichnet der Digitalverband Bitkom jedes Jahr als "Smart Schools" aus - als digitale Vorreiterschulen. In diesem Jahr wurde der Titel bereits zum siebten Mal vergeben. Landrat Michael Köberle (CDU) freut sich sehr, dass mit der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg, der Peter-Paul-Cahensly-Schule (PPC) Limburg und der Taunusschule Bad Camberg in diesem Jahr gleich drei Schulen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg mit diesem Titel prämiert wurden.

Mit der Auszeichnung als "Smart School" werden Schulen gewürdigt, die überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht haben und digitale Bildung schon heute praktisch realisieren. Sie vereinen digitale Infrastrukturen mit digitalen Inhalten und pädagogischen Konzepten sowie entsprechend qualifizierten Lehrkräften. Auf die Auszeichnung bewerben konnten sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt und umgesetzt haben sowie dieses um nachhaltiges Projektmanagement ergänzen.

"Zusammen mit unserem Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft, investieren wir als Landkreis Limburg-Weilburg in den kommenden beiden Jahren rund 40 Millionen Euro in die Schulgebäude und die digitale Schulinfrastruktur. So wird der Landkreis zur Umsetzung des Digitalpakts Schule anstatt der ursprünglich geplanten 1,7 Millionen Euro weitere 8 Millionen Euro an Eigenmitteln für die Digitalisierung der Schulgebäude investieren. Das Gesamtvolumen des Digitalpakts steigt somit von 12,5 auf über 20 Millionen Euro", sagt Landrat Köberle. Darüber hinaus stocke der Kreis die vom Land bereitgestellten Mittel in Höhe von 206 500 Euro des Aktionsprogramms "Aufholen nach Corona" um weitere 400 000 Euro auf. Hierdurch leiste er einen positiven Beitrag, um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu begleiten und sie beim Aufholen von Lernrückständen zu unterstützen.

"Digitale Technologien sind unerlässlich, damit alle Schülerinnen und Schüler jederzeit und unabhängig von der jeweiligen Corona-Situation am Unterricht teilhaben können - auch über die Pandemie hinaus", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Es gelte aber auch: "Digitale Bildung braucht Vorreiter. Es ist essenziell, digitale Schulen im ganzen Land sichtbar zu machen." "Smart Schools" können mit ihren erfolgreichen integrativen Ansätzen aus digitaler Infrastruktur, pädagogischen Konzepten, digitalen Lerninhalten und umfassender Lehrkräftequalifizierung Hilfestellung und Inspiration für den digitalen Transformationsprozess jeder einzelnen Schule bieten.

Weiterentwicklung

des Unterrichts

"Wir freuen uns sehr, dass von den 20 bundesweit prämierten Schulen weitere fünf in Hessen für ihre Konzepte im Bereich Digitalisierung prämiert wurden, die als Vorbild für andere bei der Umsetzung des Digitalpakts helfen können", so Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz (beide CDU). "Die fünf ausgezeichneten Schulen zeigen wie Digitalisierung und Pädagogik sinnvoll ineinandergreifen und den Unterricht bereichern können. Jetzt geht es darum, dass zügig alle Schülerinnen und Schüler von den neuen Möglichkeiten profitieren, die die Digitalisierung für die Weiterentwicklung des Unterrichts bietet", ergänzt Lorz

"Zuverlässige und schnelle Netze sind ein entscheidender Faktor für digitale Bildung und Ausbildung. Bei der Anbindung von Schulen werden wir bis Ende 2022 nahezu alle Schulen an das Highspeed-Netz angebunden haben", betont Sinemus.

"Die gesamte Schulgemeinde der PPC freut sich außerordentlich über die Zertifizierung. Diese bestätigt die herausragenden Kompetenzen unserer Schule im Bereich der digitalen Lehr- und Lernarrangements, des digitalen Know-hows und der digitalen Infrastruktur", sagt Schulleiter Detlef Winkler. Die digitale Bildung werde durch das dynamische Medienbildungskonzept der Peter-Paul-Cahensly-Schule systematisiert und regelmäßig weiterentwickelt: Die pädagogischen Ziele, ein Medien- und Methodencurriculum, die Qualifizierung unserer Lehrkräfte durch ein differenziertes schulinternes Fortbildungsangebot, oder die Weiterentwicklung der digitalen Ausstattung stehen hier im Mittelpunkt.

"Ein besonderer Dank gilt unserem Schulträger, dem Landkreis Limburg-Weilburg, und unseren Ausbildungsbetrieben, die uns sowohl bei der Weiterentwicklung des Einsatzes digitaler Medien als auch beim Zertifizierungsprozess intensiv unterstützt haben", so Dr. Johannes Zuber, verantwortlich für die Medienbildung an der PPC. red

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