Freiherr-vom-Stein-Realschule

Die Drei-Sterne-Mensa

Ausgezeichnet: Drei Sterne hat jetzt die gemeinsame Mensa der Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule und der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus.

Seit gut zwei Jahren nehmen die beiden Schulen freiwillig an einem vom Land initiierten Qualifizierungsprozess für die Mittagsverpflegung teil. Für das Schulessen hat die gemeinsame Mensa der Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule und der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus jetzt ihren dritten von drei möglichen Sternen bekommen.

Die offizielle Sternverleihung fand bereits Anfang September 2018 in Polch statt. Nun trafen sich alle Beteiligten des Prozesses gemeinsam in der Mensa und feierten den dritten und letzten Stern bei einer kleinen Feierstunde. Melina Schützelhofer von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz überreichte Schulleiterin Cornelia Nagel-Schlitt (Grundschule) und Schulleiter Stephan Szasz (Realschule) eine Urkunde und übergab den dritten Stern – und diese Auszeichnung erreicht nicht jede Schule.

Auch der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur Andree Stein zeigte sich sehr erfreut: „Die Mensa ist einer der wichtigsten Räume in der Schule, denn dort kann man wie zu Hause bei gutem Essen einen Moment zur Ruhe kommen. Das Essen wird hier nicht nur als ein notwendiger Teil des Tages gesehen, sondern auch pädagogisch in den Unterricht mit eingebunden. “

Standen beim ersten Stern die Verpflegung und beim zweiten Stern die Rahmenbedingungen im Vordergrund, geht es beim dritten Stern um ein Verpflegungskonzept, das mit in den Schulalltag integriert werden soll. Ein solches Konzept wurde zwischenzeitlich erarbeitet. So gab es beispielsweise Probierwochen, in denen die Kinder auch mal andere Geschmäcker ausprobieren konnten. Die Technik-AG der Realschule plus hat eine Ernährungspyramide entworfen, die in Form eines Regals, mit Verpackungen gängiger Lebensmittel vor Augen führt, welche Lebensmittel zur Ernährung besonders oder weniger gut geeignet sind. Außerdem nimmt die Grundschule am Landesprogramm „Schulobst“ teil, bei dem einmal wöchentlich Obst und Gemüse von den FSJ’lern der Schule in mundgerechte Stücke geschnitten und den Kindern zur Verfügung gestellt wird. Jährlich findet eine Apfelernte der schuleigenen Apfelbäume mit anschließendem Saftpressen statt. Im Schulgarten werden Kräuter, Obst und Kartoffeln angepflanzt und gemeinsam mit der Koch-AG verwertet.

Schulleiterin Cornelia Nagel-Schlitt freute sich, dass alle gekommen waren, um diesen Erfolg zu feiern: „Es hat sich wirklich gelohnt“. Schulleiter Stephan Szasz ergänzte, dass alles nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Caterer, der auf Augenhöhe mit den Schulen zusammenarbeitet, so gut funktioniere. Auch die Küchenfeen seien mit Herzblut dabei und verleihen den Kindern beim Mittagessen so ein Gefühl von zu Hause.

Auch die Ortsgemeinde, vertreten durch den Beigeordneten Hermann Keul, zeigt sich glücklich eine Realschule plus und eine Grundschule zu haben, in der sich die Kinder wohlfühlen und in der auf ausgewogene und gesunde Ernährung geachtet wird.

(og)

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