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Ein Traumergebnis für Udo Rau

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Der gekürte Kandidat Udo Rau (Mitte) mit seinen politischen Unterstützern.
Der gekürte Kandidat Udo Rau (Mitte) mit seinen politischen Unterstützern. © nn

CDU und Freie Wähler sind sich einig

Ein fulminanter Abend war das für Udo Rau, den gemeinsamen Landratskandidaten der CDU Rhein Lahn und der Freien Wähler Rhein-Lahn: 100 Prozent Zustimmung bekam er bei der Abstimmung zu seiner Nominierung. Alle 72 Stimmberechtigten gaben ihm ein "Ja" für die Landratswahl am Sonntag, 13. März. Als Gegenkandidat für die Nachfolge von Frank Puchtler steht bislang nur der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff (SPD) fest.

Doch zurück zum Christdemokraten: Geschlossen stehen beide Parteien hinter ihm und sind überzeugt, dass Udo Rau als erfahrener Verwaltungsexperte "genau der Richtige ist, um den Rhein-Lahn-Kreis professionell, und mit dem richtigen Augenmaß in die Zukunft zu begleiten".

Die Nominierung des 53-Jährigen musste in Präsenz stattfinden - wegen der Corona-Vorgaben organisierten CDU und Freie Wähler sie auf dem Hof Crecelius in Miehlen im Freien.

Gemeinsamer

Kandidat

CDU-Kreisvorsitzender Matthias Lammert war sich mit dem Vorsitzenden der Freien Wähler Matthias Keim einig, wie sinnvoll es ist, einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen zu schicken - und dafür mit Blick auf die Situation des Rhein-Lahn-Kreises und seiner Verwaltung "einen absoluten Fachmann an die Spitze zu wählen" - genau das sei der Christdemokrat Udo Rau.

Auch Lennart Siefert, der neue Lahnsteiner Oberbürgermeister, betonte: "An Udo Rau schätze ich nicht nur seine menschliche Art, sondern ein immer offenes Wort - er ist direkt und kommt auf den Punkt, ohne eine Show abzuziehen. Er ist für den Rhein-Lahn-Kreis genau der richtige Mann."

Führungsanspruch

und Fachverstand

In seiner Rede stellte Udo Rau nicht nur sich als Kandidaten, sondern vor allem die wichtigsten Themen vor, um die man sich mit Blick auf eine sichere und innovative Zukunft des Rhein-Lahn-Kreises dringend kümmern muss. Er betonte: Wenn man eine Verwaltung vernünftig leiten wolle, gelte es, die drei F einzuhalten: Führungsanspruch, Fachverstand und Fürsorge.

Er ging auf die finanzielle Lage des Kreises ein, die Situation des Ehrenamts, den Katastrophenschutz, die Lücken in der Mobilfunkversorgung, die Situation der Schulen und der stationär-medizinische Versorgung.

Auf seine Rede, die humorvoll und sachlich zugleich war, reagierten die CDU- und FW-Mitglieder mit langanhaltenden "Udo-Udo"-Rufen und kräftigem Applaus. Die Wahl ging dann schnell über die Bühne. Als Matthias Lammert und Matthias Keim mitteilten, dass Udo Rau 100 Prozent von 72 möglichen Ja-Stimmen erhalten hat, brach Jubel aus.

Rau dankte glücklich und gerührt für diesen Rückhalt beider Parteien. Stephan Wefelscheid (Vorsitzender der FW RLP) gratulierte dem frisch nominierten Kandidaten zu dem "hervorragenden Ergebnis" und war überzeugt: "Udo Rau kann sein Handwerk, er lässt sich kein X für ein U vormachen. Deshalb ist das genau die richtige Entscheidung." og

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