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Jubiläumsfest mit vielen Geschenken

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Von: Klaus-Dieter Häring

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Die "Wolperdinger Buam" sorgten nach dem offiziellen Teil der 1250-Jahr-Feier in Heuchelheim für prächtige Stimmung.
Die "Wolperdinger Buam" sorgten nach dem offiziellen Teil der 1250-Jahr-Feier in Heuchelheim für prächtige Stimmung. © Klaus-Dieter Häring

Zur 1250-Jahr-Feier kommen auch die befreundeten Heuchelheimer aus dem Frankenland in den kleinen Ort.

Elbtal -Ein kleines Dorf meistert eine große Feier. Es galt, 1250 Jahre Heuchelheim angemessen zu würdigen, und es wurde alles erdenklich Mögliche unternommen, um die zu Gäste zu dieser Feierlichkeit zufrieden zu stellen. Das Organisationskomitee wurde mit optimalem Festwetter überrascht, allen Unkenrufen der Wetterpropheten zum Trotz.

Schon beim ökumenischen Gottesdienst durch den evangelischen Pfarrer Johannes Jochemczik und dem Pastoralreferenten und Diakon Michael Schönberger war das Festzelt auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus gut besucht.

"Eine familiäre Dorfgemeinschaft"

Bürgermeister Joachim Lehnert (parteilos) leitete als Schirmherr den offiziellen Teil mit einer Festrede ein. Er sprach von einem besonderen Tag für die Heuchelheim, "denn am 12. August 772 wird der Ort erstmals in einer Schenkungsurkunde der Rupertinertochter Rachild an das Kloster Lorsch an der Bergstraße zusammen mit anderen Orten namentlich erwähnt". Heuchelheim habe sich von Generation zu Generation weiterentwickelt "und somit nicht nur eine intakte, sondern auch eine familiäre Dorfgemeinschaft geprägt, die sich nicht nur positiv auf den ganzen Ortsteil, sondern auch auf unsere Gemeinde auswirkt".

Für alle Ehrengäste am Rednerpult hatte das Organisationskomitee eine Jubiläums-Schiefertafel erstellen lassen, die Joachim Bäcker sowohl an Bürgermeister Lehnert als auch an Landrat Michael Köberle (CDU) überreichte. Und es gab weitere Geschenke an das Jubiläumsdorf, die von Vertretern des Orts Heuchelheim in Franken kamen, allen voran von Johannes Krapp als Erstem Bürgermeister der Stadt Schlüsselfeld, in deren Gebiet Heuchelheim liegt und die als Partnerkommune eine große Delegation in den Westerwald schickte.

"Schöne und erlebnisreiche Jahre"

An deren Spitze stand mit Gerhard Feller ein Vertreter der freiwilligen Feuerwehr, dem Krieger- und Kameradschaftsverein, dem Obst- und Gartenbauverein "und den Bewohnern aus dem Steigerwald". Er erinnerte an die Freundschaft zwischen den beiden gleichnamigen Orten, die bereits seit dem 2. Oktober 1977 Bestand hat, und "damit durften wir 45 Jahre miterleben, und es waren schöne, lustige und erlebnisreiche Jahre".

Als ein erstes Präsent kam von den Heuchelheimern aus dem Steigerwald eine Urkunde, auf der viele Treffen und Begegnungen festgehalten sind. Außerdem wurde eine Kugel-Akazie als Freundschaftsbaum überreicht und als ein sichtbares Symbol eine Hinweistafel. "Dieser Baum wird in unserer Dorfmitte einen würdigen Platz finden", sagte Moderator Joachim Bäcker.

Zu geselligen Teil gehörte auch die musikalische Unterhaltung: Zum Frühschoppen spielten die Elbtal-Musikanten auf, und am späten Nachmittag folgten die "Wolpertinger Buam".

Die Besucher konnten sich auch einer großen historischen Ausstellung widmen, die durch intensive Recherchen in monatelanger Arbeit durch Oliver Teufer auf die Beine gestellt worden war. Begeistert zeigten sich die Besucher zudem von einer Diashow mit vielen Aufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten aus Heuchelheim.

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