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Bislang ist im Heuchelheimer Baugebiet mit sechs Grundstücken nichts passiert. Da kann allenfalls der Plastikbagger loslegen.

Kein Fortschritt

Will wirklich keiner nach Heuchelheim?

Im April haben die Gemeindevertreter in Elbtal beschlossen, dass die Baugebiete in Hangenmeilingen und Heuchelheim nur gemeinsam an einen Investor verkauft werden dürfen. Jetzt will die CDU wissen, was sich seitdem getan hat.

Es geht um sechs vorhandene Bauplätze in Heuchelheim sowie um zehn Bauplätze in Hangenmeilingen. Allerdings sind die Grundstücke im kleinsten Elbtaler Ortsteil Heuchelheim wenig attraktiv. Sie seien zu entlegen, wird immer wieder gemutmaßt. Damit Heuchelheim dennoch nicht abgehängt wird, beschlossen SPD und Bürgerliste bereits vor Monaten, dass ein potenzieller Investor nur beide Baugebiete zusammen erwerben darf. Diese Entscheidung war im April von der Gemeindevertretung kontrovers diskutiert worden, denn die CDU hätte lieber ein Baugebiet entwickelt als gar keines.

Bei der aktuellen Sitzung hakte die CDU jetzt nach. Es sei seit dem Beschluss nichts passiert, und sie wüssten auch, dass keine Gespräche mit dem Investor stattgefunden hätten, sagte Oliver Teufer (CDU). „Es ist dringend geboten, dass etwas passiert. Bauwillige haben signalisiert, dass sie nur noch ein Jahr warten und sich sonst in anderen Gemeinden umsehen“, erklärte er.

Aus diesem Grund habe die CDU-Fraktion ein großes Interesse daran, dass die Gebiete sobald wie möglich erschlossen und vermarktet werden. Auch Michael Meier von der SPD sagte, seine Fraktion habe ebenfalls gehofft, dass etwas passieren würde. Die Gemeindevertretung forderte nun den Gemeindevorstand auf, bis zur Sitzung im November darzulegen, was bisher unternommen wurde und wie der momentane Sachstand bei diesen Grundstücksverkäufen ist.

Die CDU stellte weiterhin den Antrag, dass in der Ringstraße in Heuchelheim vor dem Anwesen der Seniorenpension ein vorhandener Bürgersteig verlängert werden muss. Bei einer Ortsbegehung wurden Fraktionsmitglieder darauf aufmerksam, und auch der Betreiber der Seniorenpension habe berichtet, dass der Bürgersteig ziemlich abrupt ende. Das sei vor allem in Anbetracht der hier lebenden älteren Bürger nicht akzeptabel. Der Antrag wurde in den Bauausschuss verwiesen, der sich die Begebenheiten anschauen und klären möchte, welche Möglichkeiten bestehen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die sogenannte Ehrenamtsprämie. Einstimmig verabschiedeten die Gemeindevertreter die Satzung zur Gewährung dieser für die Mitglieder der Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr. Danach wird das Engagement der Einsatzkräfte nach einem Punktesystem bewertet, und nach den erreichten Punkten gibt es einmal im Jahr eine Prämie. Diese soll die ehrenamtliche Leistung anerkennen und das bürgerschaftliche Engagement im Brandschutz, der allgemeinen Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes stärken. Die Satzung tritt rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft.

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