1. Startseite
  2. Region
  3. Limburg-Weilburg
  4. Elz

Elz: Neue Alternativen, um den Fluss erlebbar zu machen

Erstellt:

Von: Bernd Lormann

Kommentare

Der Erbach soll in der Bachgasse an der Einmündung zur Rathausstraße zum Teil überbaut werden, um die Zufahrt zum neuen Parkplatz zu erweitern.
Der Erbach soll in der Bachgasse an der Einmündung zur Rathausstraße zum Teil überbaut werden, um die Zufahrt zum neuen Parkplatz zu erweitern. © Bernd Lormann

In der Sitzung der Ortskernkommission werden Vorschläge für eine Gestaltung des Bachlaufs mit Abtreppung gemacht

Elz -Nach einer Sitzung der Ortskernkommission der Gemeinde Elz am Mittwochabend im Bürgerhaus ergeben sich für die Gestaltung des Bachlaufes des Erbaches mit einer Abtreppung in Höhe des Bürgerhauses neue Alternativen.

War bisher eine nach Ideen von Darmstädter Studenten entwickelte Abtreppung auf der Bürgerhausseite zwischen Rathausstraße und Brücke zum Bürgerhaus vorgesehen, soll nun eine Verlagerung der Treppengestaltung in der Bachgasse hinter die Brücke in Richtung Alexanderstraße geprüft werden. Zusätzlich, so hat Bürgermeister Horst Kaiser CDU) signalisiert, werde auch der von Werner Wittayer in der Ortskernkommission unterbreitete Vorschlag geprüft, eine Art Abtreppung an der Brücke des Erbaches an der Ecke Gräbenstraße/Oberdorfstraße gegenüber dem "Schützenhof" einmal näher zu betrachten.

Ausgangspunkt ist die für die Gemeinde Elz bestehende Möglichkeit, im Rahmen eines Förderprogrammes zur Idee "Wasser erlebbar machen", eine 65-prozentige Förderung für Kosten von maximal 200 000 Euro zu erhalten. Ein Planungsbüro habe Kosten von rund 134 000 Euro errechnet. Damit wäre für Elz eine Förderung in Höhe von 73 000 Euro möglich, so Kaiser. Der Antrag auf Förderung müsse spätestens im August 2022 gestellt werden.

Kommissionsmitglied Frank Tengler-Marx sprach sich ebenso wie Petra Bertram dafür aus, die Abtreppung auf die andere Seite der Brücke am Erbach zum Bürgerhaus in Richtung Alexanderstraße zu verlegen. Dort sei mehr Platz für eine Gestaltung vorhanden. Bürgermeister Kaiser entgegnete, dafür müssten hinter dem Bürgerhaus fünf Parkplätze geopfert werden.

Ein- und Ausfahrt erweitern

Matthias Schmidt (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung, hielt den Vorschlag für diskussionswürdig. Auch Bastian Hoffmann (CDU) schloss sich der Meinung an. Werner Wittayer, ebenso wie Tengler-Marx sachkundiger Vertreter der Einwohner in der Ortskernkommission, überraschte das Gremien mit einer weiteren Alternative. Viel reizvoller, so Wittayer, sei eine Abtreppung und Bachgestaltung gegenüber dem "Schützenhof" an der Erbachbrücke Gräbenstraße/Oberdorfstraße.

Bürgermeister Kaiser kündigte an, der Gemeindevorstand werde sich kurzfristig mit diesen Vorschlägen beschäftigen, um den Antragstermin im August für eine finanzielle Förderung nicht zu verpassen.

Keine neuen Regelungen wird es vorerst für den Verkehr zum neuen Parkplatz in der Bachgasse geben. Beate Seibert-Simon (CDU) meinte, der Parkplatz sei ideal und werde von den Bürgern auch gut angenommen, vor allem auch wegen des Fußweges zur Rathausstraße. Die enge Ein- und Ausfahrt zur Rathausstraße sei zwar für einige Autofahrer ein Problem, aber auch noch hinnehmbar. Auf dem Plan der Gemeinde steht auch, die Ein- und Ausfahrt an der Ecke Bachgasse/Rathausstraße mit einer Teilüberbauung des Erbaches zu erweitern. Das werde auch von Rettungsdiensten und der Feuerwehr gutgeheißen.

Erst nach Vorliegen eines in Arbeit und in Planung befindlichen Verkehrskonzeptes für den Ortskern sollte eine endgültige Entscheidung getroffen werden, so die Meinung von Frank Zei (SPD), dem Vorsitzenden des Bauausschusses in der Gemeindevertretung.

Auch interessant

Kommentare