Zwei Wochen Arbeitseinsatz für Farbschmierereien

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Der Vandalismus an der historischen Johanneskapelle wird mit einem unentgeltlichen Arbeitseinsatz von zwei Jugendlichen auf dem Gemeindebauhof geahndet.

Der Vandalismus an der historischen Johanneskapelle wird mit einem unentgeltlichen Arbeitseinsatz von zwei Jugendlichen auf dem Gemeindebauhof geahndet.

Die Übeltäter, die vor einigen Wochen für Farbschmierereien und Beschädigungen an der Struktur des Verputzes der Johanneskapelle verantwortlich waren, sind ermittelt. Wie Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) in der Sitzung der Gemeindevertretung berichtete, handele es sich um zwei Schüler mit Migrationshintergrund. Beide Jungen seien im Einvernehmen mit den Eltern zu einem zweiwöchigen kostenlosen Arbeitseinsatz auf dem Bauhof der Gemeinde Elz verpflichtet worden.

Um die im Jahre 1891 mit Sandstein als Sechseck mit viereckiger Vorhalle im neugotischen Stil errichtete Johanneskapelle am Ortsausgang von Elz in Richtung Niederhadamar als Kulturdenkmal besser vor Vandalismus zu schützen, habe sich der Geschichts- und Museumsverein bereit erklärt, ein massives Tor vor dem Eingangsbereich zu spenden.

Der von den Schülern angerichtete Schaden war vor einigen Wochen vom Geschichts- und Museumsverein auf annähernd 5000 Euro geschätzt worden. Mit einem Überstreichen der Schmierereien sei es nicht getan, weil die alte Struktur des Putzes in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wie der Bürgermeister weiter berichtete, hätten die beiden etwa 15 Jahre alten Jungen ihre Tat zugegeben und auch bedauert, die Schmierereien angerichtet zu haben.

Die Gemeindevertretung hatte einstimmig aufgrund eines Antrages der CDU-Fraktion den Gemeindevorstand beauftragt, ein Konzept zur besseren Sicherung des Eingangsbereiches der Kapelle zu entwickeln. Mit der jetzigen Antwort des Bürgermeisters, der Überführung der Übeltäter und des Engagements des Geschichtsvereins gilt dieser Tagesordnungspunkt vorläufig als abgehakt.

(bl)

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