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Die neue Brücke steht bereits seit Dezember.

Verkehr um Niederahr

Endspurt für Ortsumfahrung

Die neue B 255 soll bis September eröffnet werden.

Die Lücke zwischen den weitgehend fertiggestellten Fahrbahnen der neuen B 255 bei Niederahr beträgt nur knapp 400 Meter. Anfang September soll die Freigabe des letzten Abschnitts der knapp 4,7 Kilometer langen Umfahrung von Ober- und Niederahr erfolgen.

Im Dezember 2015 war die Eisenbahnbrücke über die Trasse der Ortsumfahrung von Niederahr montiert worden. Doch die Arbeiten zur Beseitigung des ehemaligen Bahndammes und für den Aushub des nötigen Einschnittes für die neue B 255 dauerten länger als geplant. So sorgten die Witterungsbedingungen am Jahresanfang für große Mengen an Oberflächenwasser, das sich immer wieder in den Baugruben sammelte. Deshalb konnte auch der lehm- und tonhaltige Boden nicht abgetragen, transportiert und deponiert werden. Im Bereich der ehemaligen Zufahrt der Tongrube Pfeul musste eine Gasleitung neu verlegt werden und auch der Abbau der teilweise rückverankerten meterhohen Spundwände erwies sich als schwierig und zeitaufwendig.

Nach Informationen von Dr. Kai Mifka, Fachgruppenleiter Brückenbau beim LBM in Diez, hat die für den Brückenbau verantwortliche Firma Herzog aus Andernach ihre Arbeiten beendet und den vorprofilierten Einschnitt zum Monatswechsel an das Nachfolgeunternehmen übergeben.

Die Firma Koch aus Westerburg übernimmt jetzt diesen Bereich für den abschließenden Straßenbau. Da die Lücke zwischen den bereits fertiggestellten Fahrbahnen nur knapp 400 Meter beträgt, ist Dr. Mifka zuversichtlich: „Wenn keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, ist die Freigabe des insgesamt 2250 langen letzten Abschnitts der Umgehung Niederahr Anfang September zu schaffen.“ Dann soll auch die seit Jahren gesperrte ehemalige B 255 und heutige Verbindung vom Kreisel Boden zur Firma Bellersheim und nach Niederahr wieder freigegeben werden. hpg

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