Erstes „Hessen-Büro“ in Limburg eröffnet

Mit dem landesweit ersten „Hessen-Büro“ in Limburg will die hessische Landesregierung den ländlichen Raum stärken. „Wir bringen die Arbeit zu den Menschen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier

Mit dem landesweit ersten „Hessen-Büro“ in Limburg will die hessische Landesregierung den ländlichen Raum stärken. „Wir bringen die Arbeit zu den Menschen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gestern bei der Eröffnung in Limburg, In den Fritzenstücker 2. Das erste „Hessen-Büro“ richtet sich an 33 Beschäftigte des Hofheimer Finanzamts. An zunächst zwei Tagen der Woche müssen sie nicht mehr aus der Region Limburg an ihren rund 60 Kilometer entfernten Arbeitsplatz im Rhein-Main-Gebiet pendeln. Auch Beschäftigten anderer Landesbehörden steht das Büro offen.

Ziel des Pilotprojekts ist die Stärkung der Steuer- und Finanzverwaltungen in den ländlichen Regionen Hessens. Mit der Bündelung von Aufgaben abseits der Zentren sollen weniger Menschen zur Arbeit in die Ballungsräume pendeln müssen.

Insgesamt 500 Arbeitsplätze will die hessische Steuerverwaltung in ländlich gelegene Finanzämter verlagern. Die Verlagerung der Arbeitsplätze Erfolge freiwillig, sagte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) in Limburg. „Wer nicht möchte, muss nicht.“ Die Resonanz sei aber überwältigend. Mit dem „Hessen-Büro“ seien seit Jahresbeginn rund 140 Arbeitsplätze in ländliche Regionen zum Beispiel nach Alsfeld-Lauterbach oder Bensheim verlagert worden.

Das „Hessen-Büro“ ist Teil des Programms „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“: Rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel will die Landesregierung 2018 und 2019 in ländliche Regionen investieren. Neben der Verlagerung von Arbeitsplätzen in den ländlichen Raum werden unter anderem Bürgerbusse gefördert. lhe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare