Ausblick

2019 bringt finanzielle Entlastung für die Bürger von Weilburg

Was kommt? Was bleibt? Was muss besser werden? In den kommenden Tagen veröffentlicht die NNP Ausblicke auf das Jahr 2019 von Amtsträgern aus Organisationen und Kommunen. Heute äußert sich Dr. Johannes Hanisch (CDU), Bürgermeister der Stadt Weilburg.

Das neue Jahr 2019 wird für die Stadt Weilburg und ihre Bürger spannend und herausfordernd zugleich. Dabei steht einerseits die finanzielle Entlastung der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund, andererseits aber auch die Umsetzung wichtiger Projekte für die Stadtentwicklung.

Zum Jahresbeginn werden die Bürgerinnen und Bürger im Weilburger Stadtgebiet besonders entlastet: Auf Vorschlag des Bürgermeisters wird die Grundsteuer A und B um 45 Prozentpunkte sinken. Auch die Abwassergebühr wird für die Einwohner Weilburgs günstiger werden, das hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Das Programm für die Stadt Weilburg im nächsten Jahr ist ehrgeizig, und zahlreiche Projekte sind in der Planung und sollen umgesetzt werden. Die Stadt Weilburg plant dafür eine Rekordsumme von über 9 Millionen Euro zu investieren.

Wohnraum schaffen

Die Schaffung von neuem Wohnraum bleibt auch 2019 ein wichtiges Ziel der Politik und Verwaltung. Nach und nach wird für neue Baugebiete Baurecht geschaffen, 2019 soll dies für das Baugebiet „Seelbach“ vor den Toren Weilburgs erfolgen. In Kubach und in Waldhausen werden bereits im neuen Jahr neue Bauplätze angeboten. Das Baurecht für den Bau neuer Wohnungen in der Kernstadt bildet einen weiteren Fokus: Für die Wohnbauprojekte „Am Kirmesplatz“, „Adolfstraße“ und „Über dem Postplatz“ werden die Weilburger Politik stark beschäftigen. In der Straße „Im Bangert“ werden die Bauarbeiten für neue Eigentumswohnungen entstehen. Die insgesamt geplanten rund 140 Wohneinheiten sind für die Entwicklung Weilburgs von sehr hoher Bedeutung, auch was das barrierefreie Leben im Alter betrifft. Auch die vom Bürgermeister geplante Übernahme der alten Christian-Spielmann-Schule wird die Stadtverordneten beschäftigen.

In die Infrastruktur in der Weilburger Kernstadt wird dieses Jahr viel investiert: Der für den Fußgänger- und Radverkehr notwendige Lahnbrückensteg wird zur Baureife gebracht, und die Bauarbeiten sollen im Sommer 2019 beginnen. In die Sanierung von Kanälen und Straßen sowie die Erschließung der Neubaugebiete werden rund 3 Millionen Euro investiert. Der Abriss des Parkdecks im Odersbacher Weg, der Ausbau der Barrierefreiheit an Bushaltestellen und Friedhöfen, die Sicherung von Mauern und Hängen sowie der Hochwasserschutz sind weitere Infrastrukturprojekte für das Jahr 2019.

In die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren werden 50 000 Euro investiert, das neue Feuerwehrgerätehaus in Hirschhausen wird seiner Bestimmung übergeben ,und der Umbau des Feuerwehrstützpunktes in Waldhausen startet.

Um die Aufenthaltsqualität in Weilburg zu steigern, wird die Planung für eine Neuanlage des Naherholungsgebiets „Klein Nizza“ am Wehr der Lahn gegenüber des Schlosses in Auftrag gegeben. Auch eine Rampe für die Radfahrer entlang des Radweges R7 und die Neuanlage eines Spiel- und Freizeitgeländes an der Lahn sollen das Areal rund um das neue Kreishallenbad weiterentwickeln und sowohl für Einheimische als auch Besucher eine Attraktion werden.

Für die bauliche Entwicklung in der Altstadt wird die Stadt Weilburg auf Vorschlag des Bürgermeisters einen neuen Weg einschlagen. Ab diesem Jahr sind jährlich 250 000 Euro für den Ankauf und die Entwicklung von Immobilien in der Altstadt vorgesehen, um das Wohnen in Weilburgs historischem Zentrum noch attraktiver zu gestalten.

Zielführend und zügig

Das neue Jahr wird also ein wichtiges und ehrgeiziges für die Stadt Weilburg. Als Bürgermeister der Stadt Weilburg wünsche ich mir, dass diese Projekte zum Wohle der Stadt zielführend, zügig und mit großer Unterstützung der Bevölkerung umgesetzt werden können. Persönlich wünsche ich mir die dafür notwendige Energie und Gesundheit, um auch 2019 für die Perle an der Lahn und die Menschen weiter intensiv arbeiten zu können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare