+
Symbolisch gibt Landrat Manfred Michel (Dritter von links) den Startschuss für den Bau der neuen Wohnanlagen.

Startschuss

Frickhofen: Wohnprojekt für 260 Menschen soll 2020 fertig werden

  • schließen

Betreutes Wohnen, eine Pflegeeinrichtung und 46 Wohnungen entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Betonfirma Rick. Jetzt wurde der Startschuss für die Erschließung gegeben.

„Wir haben jetzt viele Monate abgerissen. Jetzt fangen wir an mit aufbauen.“ Der Investor des Wohnprojektes am Rande des Dornburg-Centers in Frickhofen, Günter Röser, hatte eingeladen um über den Stand des Projektes zu informieren und den Startschuss für die Erschließung gegeben. Dabei waren außer Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) die Architekten Willi Hamm und Oliver Hamm, Hans-Peter Weckbecker, Mitarbeiter der am Bau beteiligten Firmen und auch Landrat Manfred Michel (CDU). „Er hat dieses Projekt schon seit Jahren begleitet“, sagte Willi Hamm.

Mit dem Treffen endet in den nächsten Tagen nicht nur der Abriss, der seit Februar dieses Jahres auf dem Gelände der ehemaligen Betonfirma Rick zu sehen ist. Auch die Recyclingmaßnahmen sind so gut wie abgeschlossen, was für den Investor bis jetzt Ausgaben von zwei Millionen Euro bedeutet. Günter Röser lobte in diesem Zusammenhang nicht nur die Zusammenarbeit mit den am Projekt beteiligten Firmen, „die aus dem heimischen Raum und der Region kommen“. Auch die Zusammenarbeit mit den Gremien der Gemeinde wurde positiv herausgestellt. „Es ist ein gutes Projekt für Dornburg“, sagte Günter Röser.

Dies wollte dann Landrat Michel auch unterstreichen. Denn alleine damit würde Dornburg 260 neue Gemeindemitglieder bekommen. Geschaffen werden Räumlichkeiten für 29 Personen in betreutem Wohnen, Appartements in bester Südwestlage, eine Pflegeeinrichtung für 60 Plätze und 46 Wohneinheiten mit zwei und drei Zimmern. „Es ist für jeden etwas dabei“, sagte Manfred Michel, der hofft, dass die Risikobereitschaft des Investors auch aufgeht. „Das Projekt hat ein Stadium erreicht und ist nicht mehr umzukehren.“

Bürgermeister Höfner war froh, dass nach der Insolvenz eines Unternehmers eine Lösung für das Gelände gefunden wurde. Das Projekt werde auch durch die 26 Bauplätze aufgewertet, die sich zwischen dem Wohnprojekt und dem Ortsrand von Frickhofen befinden.

Oliver Hamm berichtete über den derzeitigen Stand der Bauarbeiten. So werde jetzt mit der Herstellung der Infrastruktur begonnen. Dies bedeutet Kanal, Straße und Kabel. Liegt die Baugenehmigung für diesen Bereich bereits vor, steht diese für den Bau der eigentlichen Wohnungen noch aus. Neben den Wohnungen wird auf dem Gelände ein Blockheizkraftwerk zur Nahwärmeversorgung errichtet. Dieses und die mögliche Stromversorgung durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Dornburg-Centers ermöglicht eine kostengünstige und ökologische Energieversorgung. Durch das Errichten von Elektro-Ladesäulen wird zudem die E-Mobilität gefördert. Die Erschließung des Areals durch Glasfaserleitungen sorgt zudem für schnellstmögliche Internetverbindung. Wenn alles planmäßig verläuft, können die ersten Bewohner Anfang des Jahres 2020 die neuen Häuser beziehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare