Friedhof Wilsenroth: 82 % für Splitt

Die Bürgerbefragung zur künftigen Gestaltung des Friedhofs in Wilsenroth ist eindeutig ausgefallen: Rund 82,2 Prozent der Teilnehmer sind dafür, die Grabzwischenräume mit Splitt zu bedecken,

Die Bürgerbefragung zur künftigen Gestaltung des Friedhofs in Wilsenroth ist eindeutig ausgefallen: Rund 82,2 Prozent der Teilnehmer sind dafür, die Grabzwischenräume mit Splitt zu bedecken, 17,8 Prozent wollen, dass es bei der bisherigen Vorschrift bleibt, nach der dort Gras wachsen muss. Das berichten Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) und die SPD-Fraktion der Gemeindevertretung übereinstimmend. Insgesamt haben sich 299 Einwohner des Dornburger Ortsteils an der Umfrage beteiligt. 547 Fragebögen waren an Familien ausgegeben worden, deren Angehörigen auf dem Friedhof bestattet sind. Daraus ergibt sich eine Rücklaufquote von fast 55 Prozent.

Die Umfrage soll die seit Jahren laufende Diskussion über die Gestaltung des Waldfriedhofs beenden. Die Gras-Befürworter argumentieren damit, dass die am Waldrand gelegene Begräbnisstätte als „Waldfriedhof“ gedacht ist und deshalb naturnah wirken soll. Das Hauptargument für Splitt auf den Grabzwischenräumen, wie auf den anderen Dornburger Friedhöfen, ist der Schlamm, der sich bei nassem Wetter, vor allem im Winterhalbjahr, auf den Grasflächen bildet. „Die SPD-Fraktion sieht sich durch das Ergebnis der Umfrage bestätigt und wünscht sich nun auch ein Ende der Debatte und eine möglichst schnelle Umsetzung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Fraktionsvorsitzenden Ottmar Baron. vt

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