Planung

Gastronomie für die Burg: Baubeginn Ende 2021

Der Architektenwettbewerb zur Entwicklung der Burg Schwalbach ist entschieden: Dort soll es künftig wieder eine Gastronomie geben.

Die Burg Schwalbach liegt oberhalb des Ortes Burgschwalbach im Rhein-Lahn-Kreis. Die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wurde bis in die 1730er Jahre genutzt, danach dem Verfall preisgegeben. Künftig soll in der Burganlage wieder eine Gastronomie betrieben werden. Hierfür hat das Land Rheinland-Pfalz einen Architektenwettbewerb ausgelobt, um die besten Ideen und Vorschläge zur künftigen Nutzung und Verbesserung der touristischen Attraktivität der bedeutenden Burganlage zu ermitteln.

Das Preisgericht, bestehend aus Architekten, des Landrates Frank Puchtler und des Ortsbürgermeisters Ehrenfried Bastian sowie Vertreterinnen und Vertretern der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, tagte am 18. Oktober 2018 unter dem Vorsitz von Professorin Kerstin Schultz aus Reichelsheim. Aus den zwölf Wettbewerbsarbeiten wurde der 1. Preis an das rheinland-pfälzische Büro Heinrich Lessing Architekten in Zusammenarbeit mit dem Büro für Landschaftsplanung „Bierbaum.Aichele.Landschaftsarchitekten“, beide aus Mainz, vergeben.

„Die Burg Schwalbach bietet sehr großes touristisches und kulturelles Potenzial, das es zu beleben und bestmöglich zu nutzen gilt. Ich bin überzeugt, dass der Siegerentwurf für die neue Gastronomie einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Burg leisten wird. Insgesamt ist die Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge beeindruckend. Das Preisgericht hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und sich sehr intensiv mit den eingereichten Vorschlägen auseinandergesetzt“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen. „Ich freue mich über den gelungenen Entwurf des Preisträgers, mit dem die Belange des Denkmalschutzes und die Interessen der Besucher gleichermaßen berücksichtigt werden“, sagte Thomas Metz, Generaldirektor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

Im Anschluss an das Verfahren werden mit den Verfassern der Siegerentwürfe nun Gespräche geführt. Darin werden weitere Kriterien für die Auftragsvergabe abgefragt. Dann wird die Planung ausgearbeitet und der Investitionsbedarf ermittelt. Vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung durch den Landtag wird der Baubeginn für Ende 2021 angestrebt.

(og)

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