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Wie hier im Dorfgemeinschaftshaus in Dorchheim sieht es in diesen Tagen in vielen Gemeinden aus. Die chinesischen Masken müssen von Helfern umverpackt werden.

Corona-Pandemie

Elbtal, Hadamar und Waldbrunn: Zehn Masken für alle Haushalte

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Verteilung und Kostenübernahme werden in den Kommunen unterschiedlich gehandhabt.

Hadamar -Eigentlich sollten die Schutzmasken, die der Landkreis in China bestellt hat, schon in der vergangenen Woche umverpackt und verteilt werden. So der Plan. Doch die Lieferung verzögerte sich.

Seit vergangenem Montagabend sind die Masken nun endlich da und konnten gestern an die Gemeinden verteilt werden. Dort warteten vielfach schon freiwillige Helfer und Angestellte der Gemeinde, um sie in vorgefertigte Umschläge zu sortieren. Nun werden sie an die Haushalte verteilt.

"Kostenlos an jeden der 1100 Haushalte in Elbtal", betonte Büroleiter Theo Krämer bei der "Verpackungsaktion" im Dorchheimer Dorfgemeinschaftshaus. Fünf große Kisten standen auf den Tischen, beschriftet mit "Made in China" und "Disportable Face Mask". Die fünf Kisten stehen für die fünf Bezirke, in denen die Mund- und Nasenschutzmasken heute verteilt werden. Dies sind die Ortsteile Elbgrund, Dorchheim, Heuchelheim und in Hangenmeilingen der alte Dorfkern und das Neubaugebiet am Heidenhäuschen. Jeweils zehn Masken wurden in die vorgefertigten Umschläge verteilt. Darin liegt außerdem ein Begleitschreiben, in dem Bürgermeister Joachim Lehnert (parteilos) sich für das vorbildliche Verhalten der Elbtaler Bevölkerung "in der montan schwierigen Zeit" bedankt.

Einstimmiger Beschluss

Außerdem ist zu lesen, dass die Masken kostenlos sind und jeder Haushalt zehn Stück bekommt. Einstimmig habe die Gemeindevertretung beschlossen diese Masken für die Bürgerinnen und Bürger von Elbtal anzuschaffen und zu verteilen.

Ähnlich sieht die Situation in Hadamar aus. Die Stadt erhielt etwa 70 000 Mund- und Nasenschutzmasken vom Landkreis. Bürgermeister Michael Ruoff (CDU) und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im alten Rathaus nahmen die Masken in Empfang und bereiteten sie für den Versand vor. Die freiwillige Feuerwehr begann noch am Mittwochabend mit der Verteilung der jeweils zehn Mund-und Nasenschutzmasken an alle Haushalte. Bürgermeister Michael Ruoff freut sich, dass knapp eine Woche später als geplant nun trotz Lieferschwierigkeiten die Masken endlich verpackt und ausgeteilt werden können. "Ich danke dem Landkreis für die Organisation und ganz besonders den Feuerwehren der Stadt mit ihren zusätzlichen Helfern, die beim Verteilen der Masken an alle Haushalte helfen", so Ruoff.

Anders als in Elbtal und Hadamar werden die Masken in der Gemeinde Waldbrunn nicht verteilt, sondern müssen abgeholt werden. Ab heute sind die Schutzmasken bei der Gemeindeverwaltung Waldbrunn in Fussingen während der Sprechzeiten erhältlich. Geöffnet ist das Rathaus von Montag bis Freitag von 8. bis 12 Uhr und am Donnerstagnachmittag zusätzlich von 13.30 bis 18 Uhr

Pro Haushalt werden zehn Masken gegen ein Entgelt in Höhe von fünf Euro ausgegeben. Es wird gebeten, das Geld passend bereitzuhalten. Außerdem müssen die Hygienevorschriften (Masken, Abstand) bei der Abholung eingehalten werden. Die Gemeinde betont außerdem, die Einmal-Masken aus China dienten lediglich der Grundversorgung. Grundsätzlich empfehle man den Bürgern, sich mit Permanentmasken auszustatten.

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