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Hadamar: Die Stadt bereitet sich auf ihr Jubiläum vor

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Von: Anken Bohnhorst

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"Auf geht's", sagt Bürgermeister Michael Ruoff (Siebter von links). Die Jubiläumskommission hat sich formiert und trägt zum Zeichen einheitliche Polohemden mit Jubiläums-Logo.
"Auf geht's", sagt Bürgermeister Michael Ruoff (Siebter von links). Die Jubiläumskommission hat sich formiert und trägt zum Zeichen einheitliche Polohemden mit Jubiläums-Logo. © Anken Bohnhorst

Banner, Maskottchen und viele Programmideen - Höfe-Fest am 3. September in Steinbach

Hadamar -Der Countdown läuft. In 17 Monaten feiert Hadamar sein Stadtjubiläum. Am 14. Januar 2024 jährt sich zum 700. Mal der Tag, an dem der Kommune die Stadtrechte übertragen wurden. Das soll gefeiert werden; ein großes Festjahr ist geplant, sagt Bernd Stähler vom Stadtmarketing. "Die Vorbereitungen dafür sind bereits vor einigen Monaten gestartet und gehen nun in die heiße Phase über."

Banner und Flyer sind gedruckt, Magnettafeln für die städtischen Fahrzeuge angefertigt, und die Mitglieder der Jubiläums-Kommission tragen bei ihren Arbeitstreffen bereits hellblaue Polohemden mit Jubiläums-Logo. Außerdem soll der Festgedanke mit kleinen Elbbach-Enten aus gelbem Kunststoff zu Wasser gelassen und verbreitet werden. "Acht Stadtteile, sieben Jahrhunderte, ein Jubiläum", lautet das Motto. Die Botschaft sei klar, sagt Bürgermeister Michael Ruoff (CDU). Die Stadt ist eine Kommune, die sich aus mehreren Gemeinden zusammensetzt. Und die sollen jetzt mehr zusammenwachsen, bestenfalls zu einer Einheit verschmelzen.

Wie rauschend und mitreißend ein Jubiläums-Reigen wirken könne, habe zuletzt Oberweyer mit Feiern zu seinem 1250-jährigen Bestehen bewiesen, sagt Ruoff. Immer wieder hat das Dorf in den vergangenen Monaten zu Veranstaltungen eingeladen, die am vergangenen Wochenende in einer Party mit Festakt, Umzug und Konzerten mündeten. Das habe ihn tief beeindruckt - und sei jetzt der Maßstab für die Stadt. Der Appell des Bürgermeisters ist deutlich: "Auf geht's!"

Gummiente braucht noch einen Namen

Tatsächlich haben sich in der vielköpfigen Jubiläums-Kommission inzwischen verschiedene Arbeitsgruppen formiert, berichtet Marketing-Mann Stähler. So bietet etwa das Stadtmarketing seine Werbemittel an, "die ab sofort das große Event in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger bringen sollen". Die sollen sich freilich ebenfalls engagieren und etwa bei der Namensgebung des Maskottchens, der Elbbach-Ente, mithelfen. Über einen "Ideenwettbewerb" soll für das Gummitier in den nächsten Wochen ein passender Name gefunden werden, so Stähler. "Hier können sich nicht nur die Erwachsenen beteiligen, sondern das Marketing-Team wird auch Kindergärten und die Grundschulen der Stadt einbinden und um Ideen bitten." Er stellt in Aussicht: "Alle Einsender nehmen an einem Gewinnspiel teil."

Aber auch in anderen Arbeitsgruppen gibt es Stähler zufolge teilweise schon sehr konkrete Planungen und Termine. So ist beispielsweise für den 14. Januar 2024 der Start ins Festjahr mit einem Festakt geplant, und die zentrale Festwoche ist auf die Zeit vom 29. Juni bis zum 7. Juli gelegt worden. Bernd Stähler: "In diesem Zeitraum geht in Hadamar dann so richtig die Post ab: Es werden zahlreiche Konzerte geplant, bei denen namhafte Künstler und Musiker in der Stadt auftreten und ein Musikprogramm von Klassik bis Rock präsentieren werden."

Ebenfalls in der Festwoche wird es unter dem Arbeitstitel "Festtafel" ein besonderes kulinarisches Event geben, "bei dem viele Menschen zusammentreffen und gemeinsam essen und feiern können". Und dann stehen selbstverständlich jede Menge sportliche Aktionen auf dem Programm. Eine "Fürsten-Challenge" beispielsweise und ein "Spiel ohne Grenzen". Für den akademischen Anspruch sollen "Vorträge mit hochkarätigen Sprechern" sorgen, und an besonderen Orten der Stadt soll es besondere Aktivitäten geben, zum Beispiel im Glasmuseum.

Zu einem kleiner dimensionierten Spektakel, gewissermaßen zum Jubiläums-Warm-up lädt derweil der Stadtteil Steinbach ein. Dessen Ortsbeirat hatte in seiner letzten Sitzung vorgeschlagen, am Samstag, 3. September, ein Höfe-Fest zu feiern, das ursprünglich für das letzte Jahr geplant war, als jedoch die Corona-Pandemie sämtliche Termine ausradierte. Jetzt soll es klappen: Mit Wein, Flammkuchen, Live-Musik und Kinderprogramm will man in Steinbach schon einmal das Miteinander intensivieren.

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