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Hadamar: Spaß, Sport und Miteinander beim "Spiel ohne Grenzen"

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Von: Klaus-Dieter Häring

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Das Siegerteam aus Oberweyer (vorne links) mit dem Regierungsvizepräsidenten Martin Rößler (vordere Reihe, Sechster von links) im Kreise der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Ehrengäste.
Das Siegerteam aus Oberweyer (vorne links) mit dem Regierungsvizepräsidenten Martin Rößler (vordere Reihe, Sechster von links) im Kreise der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Ehrengäste. © Klaus-Dieter Häring

Feier zum 1250-jährigen Bestehen - Vier Dörfer treten zum Wettbewerb an

Hadamar -"Das schreit nach einer Wiederholung" - mit diesen Worten sprach Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) am Ende der Gemeinschaftsveranstaltung "Spiel ohne Grenzen" den vielen Besucherinnen und Besuchern aus dem Herzen, die sich am Samstag auf dem Sportgelände der Fürst-Johann-Ludwig-Schule zu einem Spektakel der Sonderklasse eingefunden hatten. Bei dem Fernsehklassiker "Spiel ohne Grenzen" machten vier Teams aus Ahlbach, Dorndorf, Lindenholzhausen und Oberweyer mit, die gemeinsam ihr 1250-jähriges Bestehen feierten.

Aus Oberweyer kamen die Ideengeber dieses Wettbewerbes, an erster Stelle Klaus Härtle. "Wir hatten vor, das ,Spiel ohne Grenzen' in unser eigenes Jubiläumsjahr einzubauen", erklärte Klaus Härtle. Die Kontakte mit den anderen Jubiläumsorten ergaben dann diese gemeinsame Veranstaltung, die pünktlich um 10 Uhr mit den Worten "Lasset die Spiele beginnen" gestartet wurde.

Und es ging auch gleich mit viel Sport los. Beim ersten von sieben Spielen mussten große Traktorreifen gerollt werden. Zu den weiteren Spielen gehörte ein Wasserspiel, Riesenmemory, Bogenschießen, ein Bierkastenrennen, ein Buzzer-Quiz, ein Schubkarren-Hindernisparcours, Tower of Power und das große Abschlussspiel. Sonderpunkte gab es dann noch für die Ortsvorsteher oder Ortsvorsteherinnen aus den vier Jubiläumsorten, die in einem Quiz herausgefordert wurden. Insgesamt 15 Fragen, die mit dem Landkreis Limburg-Weilburg zu tun hatten, mussten beantwortet werden, darunter: "Welche Gemeinde wechselte bei der Zusammenlegung der Kreise Limburg und Weilburg 1974 zum Hochtaunuskreis?". Zur Auswahl standen Dombach, Hasselbach, Grävenwiesbach und Cratzenbach. Wer sein Kreuz bei Hasselbach gemachte hatte, lag richtig. Es gab aber auch für die Teams die Möglichkeit, Sonderpunkte zu erlangen, und zwar mit einem Joker. Hier war nur das Team aus Lindenholzhausen erfolgreich, das seinen Joker beim Schubkarrenrennen einsetzte und am Ende seine acht Punkten verdoppeln konnte. Applaus der zahlreich mitgereisten Fans brandete auf, von denen sich viele durch passende T-Shirts jeweils zu ihrem Team bekannten.

Oberweyer macht das Rennen

Mehr als zufrieden zeigte sich auch Katja Fleger vom Organisationsteam, die mit ihrem Regiezettel durch die Reihen der Teilnehmer wuselte. "Es hätte nur ein bisschen wärmer sein können, jetzt brauche ich erstmal einen heißen Kaffee", sagte sie. Diesen bekam sie nach dem großen Abschlussspiel, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal sportliche Höchstleistungen beim Springen und Ausweichen beweisen mussten. Am Ende hatte dann Oberweyer mit 84 Punkten die Nase vorne und konnte den Siegerpokal entgegennehmen. Dahinter folgten Lindenholzhausen (76), Dorndorf (60) und Ahlbach (56).

Die passenden Abschlussworte fand in Vertretung für den Schirmherrn der Veranstaltung, Ministerpräsident Volker Bouffier, der Regierungsvizepräsident Martin Rößler. "Besser als ein Kommersabend. Mit solch einer Veranstaltung kann man Gemeinschaft leben", sagte er.

Zu den ersten Gratulanten gehörten dann noch die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden Dr. Marius Hahn für Ahlbach und Lindenholzhausen, Michael Ruoff für Oberweyer und Andreas Höfner für Dorndorf. Landrat Michael Köberle sprach am Ende aber dem Organisationsteam mit den Worten "Ihr seid alle Sieger" aus dem Herzen.

Und die Frage nach einer Wiederholung wurde dann noch vor dem ersten verdienten Bier durch Klaus Härtle beantwortet. Diese wird es seinen Worten nach beim großen Stadtjubiläum Hadamars in zwei Jahren geben. "Dann mit allen Stadtteilen."

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