Hadamarer Optionen steigen

In der Fußball-Hessenliga geht die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg für den SV Rot-Weiß Hadamar weiter. Nächste Möglichkeit: Am Sonntag, 15 Uhr, beim VfB Ginsheim.

Die Befürchtungen, die Hadamarer könnten im Kreispokal beim Verbandsligisten FC Waldbrunn stolpern, haben sich aus Sicht der Fürstenstädter nicht bewahrheitet. Auch wenn beim 5:4 das Elfmeterschießen herhalten musste, hat die Mannschaft das Ziel „Weiterkommen“ erreicht. Trotz nur einem Pünktchen aus fünf Hessenliga-Spielen scheint sich der SVH auf dem richtigen Weg zu befinden. Auch die Tatsache, dass die Verantwortlichen kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal tätig geworden sind, dürfte Trainer Torsten Kierdorf schmecken. Nach den kurzfristigen Neuzugängen Yves Böttler – direkt Torschütze in Fussingen –, Lapido Oladimeji, Christian Makana, Rückkehrer Mirko Dimter und jetzt auch noch Florian Kröner hat der 42-jährige wieder mehr Optionen. „Nachdem auch Marius Löbig und Jerome Zey in den Kader zurückkehren, haben wir – auch durch die neuen Spieler – wieder deutlich mehr Alternativen in der Offensive“, freut sich Kierdorf, dem jetzt nur noch eines wichtig ist: zu punkten. Die sportliche Situation ist nach wie vor schlecht, so dass die Zielsetzung für das anstehende Auswärtsspiel beim VfB Ginsheim klar ist: „Mir ist egal, wer der Gegner ist. Wir wollen gewinnen, und am Sonntag versuchen wir, damit zu starten.“

Nachdem Torsten Kierdorf nach eigenen Angaben ein paar Tage gebraucht hat, um die bittere Alzenau-Pleite zu verarbeiten, zeigt er sich wieder optimistisch: „Wenn es uns gelingt, die gleiche Leistung wie letzte Woche zu zeigen, dann haben wir sehr gute Chancen auf drei Punkte.“ Der Tabellenachte, in seinem zweiten Hessenliga-Jahr, dürfte sich aber als kniffliger Prüfstein erweisen. Mit drei Siegen und drei Niederlagen ist Ginsheim zufriedenstellend gestartet. Der Rot-Weiß-Übungsleiter weiß, worauf es ankommen wird: „Sie spielen gutes Pressing, sind recht jung, enorm laufstark und effektiv vor dem Tor. Wir wissen aber auch, dass Ginsheim angesichts von zwölf Gegentoren Probleme in der Defensive hat. Das ist einer der Hebel, wo wir am Sonntag ansetzen werden. Wir wollen und werden mutig sein.“

Vielmehr lässt sich Kierdorf nicht in die Karten schauen, eine Forderung an seine Mannschaft hat er aber unmissverständlich klargemacht: „Wir müssen es schaffen, auch gegen Mannschaften, die nicht das Niveau von Bayern Alzenau haben, solche Leistungen abzurufen. Auftritte wie etwa in Lohfelden dürfen wir uns nicht erlauben.“

Freitag:

FV Bad Vilbel - Viktoria Griesheim 19.30

Samstag:

Türk Gücü Friedberg - FC Ederbergland 15.00

FC Gießen - Hessen Kassel 15.00

Hünfelder SV - Spvgg. Neu-Isenburg 15.00

Bayern Alzenau - SGB Fulda-Lehnerz 15.00

KSV Baunatal - SC Waldgirmes 15.00

FSC Lohfelden - Buchonia Flieden 15.30

Sonntag:

VfB Ginsheim - Rot-Weiß Hadamar 15.00

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