Der künstlerische Leiter der Hadamarer Ferienspiele Daniel de Groot (rechts) hatte mit dem Betreuerteam der Jugendpflege keine Schwierigkeit, die Kinder bei Laune zu halten. Zur großen Zirkuspremiere gehörte auch Stelzenlaufen, das bis zur Perfektion vor dem Zirkuszelt geübt wurde.
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Der künstlerische Leiter der Hadamarer Ferienspiele Daniel de Groot (rechts) hatte mit dem Betreuerteam der Jugendpflege keine Schwierigkeit, die Kinder bei Laune zu halten. Zur großen Zirkuspremiere gehörte auch Stelzenlaufen, das bis zur Perfektion vor dem Zirkuszelt geübt wurde.

Auf dem Gelände der Freimühle

Manege frei für die Hadamarer Ferienkinder

  • VonKlaus-Dieter Häring
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Trotz des unbeständigen Wetters: 30 Kinder bei den 20. Sommerspielen in Oberzeuzheim dabei.

Hadamar -Die 20. Ferienspiele für Hadamarer Kinder sind vorüber. Mit einer eindrucksvollen Zirkusvorstellung wurde auf dem Gelände der Freimühle in Oberzeuzheim eine tolle Woche für insgesamt 30 Kinder am Freitagnachmittag beendet. Paul Stegemann, Jugendpfleger der Stadt Hadamar, konnte auch bei der zweiten Zirkusauflage eine ganze Woche lang auf ein erfahrenes Team zurückgreifen, das für die Kinder viel Spaß und Aktionen vorbereitet hatte. Allen voran der künstlerische Leiter der Ferienspiele, Daniel de Groot, der sich wiederum auf drei junge Betreuerinnen aus dem Bereich der Jugendpflege verlassen konnte.

Und die fünf Tage vergingen wie im Fluge. Angefangen hatte das Programm mit einem Zirkusworkshop, "um herauszufinden, welche Disziplin das Kind haben möchte". Aufgeteilt wurde der Zirkusworkshop in zwei Schnupper-Einheiten, in denen die Kinder alles ausprobieren konnten. Angefangen über das Laufen mit Stelzen, über Diabolo, Jonglieren mit Bällen und Tüchern bis zum Einradfahren. Hier hatte Pauline Roßbach sehr viel Freude dran, die das Einrad fast in Perfektion beherrschte. Aber auch Tellerdrehen oder Kugellaufen fanden viel Interesse.

"Am Nachmittag machen wir dann das Thema Fakir mit Laufen über Scherben oder einem Nagelbrett", erzählte Daniel de Groot mit einem Schmunzeln im Gesicht. Und von den Erwachsenen war bei Hula-Hoop zu hören: "Hab ich als Kind auch gemacht." Wer von den Kindern eher eine künstlerische Ader hatte, der konnte sich an den vier aufgebauten Basteltischen einen "Clown" basteln. Auch diese Tische waren an allen Tagen mit vielen Kindern besetzt. Und schließlich wurden die Möbel selbst ein Thema dieser Ferienwoche. Denn der teilweise heftige Regen zwang die Organisatoren zum Handeln. Der Bauhof musste angefordert werden, der auch ganz schnell mit entsprechendem Personal zur Stelle war und die Tische, Bänke und das große Zirkuszelt vom Gelände am Rande des Bachs auf die angrenzende Wiese und damit in Sicherheit brachte.

Alles zusammen passte dann am vorletzten Tag, an dem sich die Kinder auf die Abschluss-Show vorbereiteten. Die farbenprächtigen gebastelten Clowns wurden präsentiert und mit dem Diabolo oder den Stelzen in Perfektion trainiert. Um am Ende den verdienten Lohn eines Künstlers zu bekommen - den Applaus, den die Kinder zur Abschlussvorstellung von ihren Eltern bekamen.

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