Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (rechts) zeigte sich ob der Dimensionen am Rande des Lay-Bruches überaus beeindruckt. Foto: Kahl

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner (CDU) besucht Werk Hahnstätten

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner interessierte sich bei ihrem Besuch bei Schaefer Kalk vor allem für das vom Unternehmen praktizierte Nachhaltigkeitsprinzip und die Förderung der Artenvielfalt. 

Hahnstätten - Die Bundeslandwirtschaftsministerin und CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat das Werk Hahnstätten von Schaefer Kalk besucht. Empfangen wurde sie in dem seit 1860 bestehenden Familienunternehmen von den beiden Geschäftsführern Heike Horn und Dr. Kai Schaefer sowie einigen Kommunalpolitikern und leitenden Personen des Unternehmens.

Blick in das tiefste Loch von Rheinland-Pfalz

"Ich komme sehr neugierig", sagte die Ministerin. Sie wolle in Hahnstätten mehr erfahren, als die Tatsache, dass sich dort ein innovatives Unternehmen mit einer gewachsenen Familientradition und das tiefste Loch in Rheinland-Pfalz befinden. Gleichwohl meinte sie unmittelbar am Rand des alten Ley-Bruches: "Überwältigend. Welche Dimensionen." Heike Horn und Kai Schaefer stellten während des rund einstündigen Besuchs das Unternehmen mit seinen Niederlassungen in aller Welt, die Produktpalette von Schaefer Kalk und die Produktionstechniken vor.

Klöckner von Schaefer Kalk angetan

Als eines der größten Unternehmen der deutschen Gesteinsindustrie kann Schaefer Kalk seinem Geschäftszweck nur nachkommen, indem Eingriffe in die Landschaft vorgenommen werden. Deswegen fühle sich das Unternehmen dem Nachhaltigkeitsprinzip und der Förderung der Artenvielfalt in ganz besonderer Weise verpflichtet, sagte Kai Schaefer. "Rohstoffabbau und Naturerhaltung bilden keineswegs einen Widerspruch."

Hochwertige Wiederherrichtungen belegen das außerordentliche Engagement der Hahnstätter aus ehemaligen Kulturlandschaften, im Zuge von Gewinnung und Auflassung, neue Naturlandschaften zu entwickeln. Schaefer Kalk organisiert seinen Gewinnungsbetrieb derart, um bereits während der Abbau- und Betriebsphase durch klar definierte Schutzszenarien ein Plus an Biodiversität zu begünstigen. Das Thema Wiederherrichtung und Folgenutzung fokussiere besondere Leistungen für die Zeit nach dem Abbau, sagte der Geschäftsführer.

Klöckner zeigte sich von dieser Unternehmensphilosophie überaus angetan. Weitere Themen, die den Gast aus Berlin interessierten, waren die Anzahl der Beschäftigten und der Auszubildenden sowie die im Unternehmen vorkommenden Berufsgruppen. Auch unterhielt man sich über die Möglichkeiten zur Verringerung von CO2-Emissionen. Von Klöckner befragt, ob die Unternehmensführung eine Botschaft an die Politik habe, antwortete Kai Schaefer: "Die aktive Mithilfe der Politiker, der Bedeutung des Unternehmens die notwendige Wertschätzung bei einigen Bevölkerungsteilen zukommen zu lassen."

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