Heike Strack wechselt an Spitze des Mainzer Arbeitsamts

Neun Jahre hat sie die Agentur für Arbeit Montabaur geleitet. Jetzt verlässt Heike Strack (52) den Westerwald, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen: Ab April ist sie Vorsitzende der

Neun Jahre hat sie die Agentur für Arbeit Montabaur geleitet. Jetzt verlässt Heike Strack (52) den Westerwald, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen: Ab April ist sie Vorsitzende der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Mainz. So sehr sie sich auf die neuen Aufgaben in der Landeshauptstadt freut, so schwer fällt ihr der Abschied aus „ihrem Bezirk“, der die Landkreise Westerwald und Rhein-Lahn umfasst: „Ich habe mein Amt sehr gerne ausgeübt“, sagt sie. Und das zuletzt dank der engagierten Mitarbeiter, dem guten Miteinander auf kommunaler Ebene sowie im Verwaltungsausschuss und den tragfähigen Netzwerken mit Unternehmen, Kammern und Institutionen. „Ich nehme viele Erfahrungen und Kontakte mit nach Mainz.“

Heike Strack war die erste Frau an der Spitze der Arbeitsagentur Montabaur. Nach Abitur und Studium war sie zunächst als Vermittlerin im damaligen Arbeitsamt Limburg tätig und durchlief dann verschiedene Stationen in Hessen, unter anderem als Geschäftsstel-lenleiterin und Teamleiterin.

Nach Montabaur kam sie im Frühjahr 2005. Ihr Credo lautet: „Die Arbeitsagentur muss professionelle Ansprechpartnerin in allen Phasen des Erwerbslebens sein.“ Sie betont, dass sie Wert auf die rechtskreisübergreifende Arbeitsmarktpolitik, sprich die enge Zusammenarbeit von Arbeitsagentur und Jobcentern, lege. Intensiv widmet sie sich dem Thema „Fachkräftesicherung in Zeiten des demografischen Wandels.“

Über ihre Nachfolge in der Arbeitsagentur Montabaur werde demnächst entschieden, teilte die Arbeitsagentur mit.

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