Der erste Spatenstich ist erfolgt. Vitali Olesin (von links), Andrea Hospach vom Gemeindevorstand und Rainer Paschek wurde die Ehre zuteil. Die Mitarbeiter von Habitat und Imaxx freuen sich über die hohe Nachfrage.
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Der erste Spatenstich ist erfolgt. Vitali Olesin (von links), Andrea Hospach vom Gemeindevorstand und Rainer Paschek wurde die Ehre zuteil. Die Mitarbeiter von Habitat und Imaxx freuen sich über die hohe Nachfrage.

Reibungslose Zusammenarbeit mit dem Bauamt in Hünfelden

Zehn neue Doppelhaushälften in Dauborn

  • Tobias Ketter
    VonTobias Ketter
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Verkaufsvolumen von fünf Millionen Euro -

Dauborn wird größer. Im Norden des Ortsteils der Gemeinde Hünfelden entstehen in dem Gebiet "Auf dem Fuchsschwanz" zehn Doppelhaushälften. Am vergangenen Montag erfolgte der obligatorische erste Spatenstich. In rund zwölf Monaten sollen die Häuser in der Kommune im Goldenen Grund einzugsbereit sein.

Dass "Auf dem Fuchsschwanz" in Dauborn die neuen Gebäude entstehen, ist hauptsächlich Hannelore und Hans-Jürgen Dowidat zu verdanken. Den Eheleuten, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen, gehörte nämlich noch vor einigen Monaten das Grundstück auf dem die Häuser nun gebaut werden. Familie Dowidat entschloss sich dann kürzlich, die Fläche an den jetzigen Bauherren (Firma Habitat aus Bad Nauheim) zu verkaufen. Das Immobilienmaklerunternehmen Imaxx aus Limburg, eine Tochterfirma der Volksbank, war dabei als Vermittler im Einsatz. "Wir haben hier in der Gemeinde eine gute Infrastruktur mit ICE-Anbindung. Das kommt den neuen Hausbesitzern sicherlich zugute", sagte Hans-Jürgen Dowidat mit Blick auf die großen Bagger, die bereits in dieser Woche "Auf dem Fuchsschwanz" im Einsatz sind.

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

"Das Projekt hat ein Verkaufsvolumen von rund fünf Millionen Euro", berichtete Vitali Olesin von der Firma Habitat. Es seien bereits sechs Doppelhaushälften verkauft worden. "Wir sind zuversichtlich, dass die übrigen vier Gebäude noch in diesem Jahr veräußert werden können", so Habitat-Mitarbeiter Rainer Pachek. Das Ziel des Unternehmens sei es laut eigener Aussage, bezahlbaren Wohnraum in der Region zu schaffen.

Es handele sich bei den neuen Gebäuden um Energieeffizienzhäuser. Dadurch könnten unter anderem Heizkosten gespart werden und das Projekt komme auch dem Umweltschutz zugute. Außerdem gebe es staatliche Förderprogramme, die von den künftigen Hausbesitzern in Anspruch genommen werden können. Den Angaben von Habitat zufolge seien alle künftigen Gebäude frei stehend, ohne eine direkt Verbindung zueinander. "Wir gehen selbstverständlich auf die Wünsche der Käufer ein. Die Gebäude können beispielsweise mit oder ohne Keller errichtet werden", teilte das Unternehmen aus Bad Nauheim mit.

Eröffnung

in einem Jahr

"Die Lage hier im Goldenen Grund ist sehr gut, so dass es eine hohe Nachfrage gibt", sagte Paschek. Laut seinem Kollegen Kai-Uwe Fischer sei das Projekt etwas ganz besonderes für die Firma Habitat, da sich das Baugebiet außerhalb des "normalen Firmenreviers" befinde. "Vor zehn Monaten wurde uns das Projekt übergeben und wir haben das Ziel, genau in einem Jahr das rote Band zur Eröffnung des kleinen Wohngebiets zu zerschneiden", sagt Paschek.

Es sei toll, dass man mit den Doppelhaushälften jungen Familien mit Kindern die Möglichkeit gebe, schon bald nach Dauborn zu ziehen, betonte Loni Trosch von der Firma Imaxx . Ihr Kollege Daniel Schupp ergänzte: "Die Käufer kommen primär aus dem Rhein-Main-Gebiet. Man kann also von einer Art Stadtflucht sprechen." Dies verdeutliche nochmals die Attraktivität des Lebens im ländlichen Raum.

Andrea Hospach (FDP), Mitglied des Gemeindevorstands, vertrat die Kommune während des Spatenstichs "Auf dem Fuchsschwanz". "Ich bin froh, wenn in Hünfelden etwas passiert. Die hohe Nachfrage finde ich super", sagte sie. Die Verwaltung habe sich bereits im Jahr 2020 für das Projekt ausgesprochen. Rainer Paschek berichtete von einer "guten und reibungslosen Zusammenarbeit" mit dem Bauamt der Gemeinde. Die Straße, welche zu den im Bau befindlichen Doppelhäusern führt, werde nun zunächst privat erschlossen und dann später an die Kommune im Goldenen Grund übergeben. "Es ist gut möglich, dass sie später einmal zu einem verkehrsberuhigten Bereich wird", sagte Hans-Jürgen Dowidat. tobias ketter

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