+
Der Triathlon wurde mit dem 300-Meter-Schwimmen im Freibad von Hundsangen gestartet.

Sport

Der 22. Dreikichener Triathlon-Duathlon kam mit 215 Teilnehmern und 25 Staffeln an sein Limit

  • schließen

Schwimmen, Radeln und durchs Dorf laufen – das macht immer mehr Menschen beim „systemceram“ Triathlon-Duathlon Spaß. Einige hatten hinterher aber auch fürs nächste Jahr Verbesserungsvorschläge.

Mehr ging wirklich nicht. „Wir haben das Anmelde-Onlineportal schon zwei Tage vor dem eigentlichen Start geschlossen“, sagte Klaus Kalteier vom Sportclub Alemannia Dreikirchen über den Erfolg des 22. Dreikirchener „systemceram“ Triathlon-Duathlon. 215 Anmeldungen und besonders die Teilnahme von 25 Staffeln machten das Team Triathlon mehr als zufrieden.

Mit dieser enormen Zahl ist die Veranstaltung aber an ihr Limit gekommen. Allein schon die Reservierung des Freibades bei herrlichem Schwimmbadwetter von frühmorgens bis mittags erzeugte bei den vielen „Badehungrigen“ nicht gerade Begeisterung. Denn bevor das Freibad genutzt wurde, galt es zu warten, bis alle Starts für die Schwimmer absolviert wurden, die jeweils 300 Meter schwimmen mussten.

Anschließend ging es beim Triathlon noch auf die 23-Kilometer- Radstrecke rund um Dreikirchen und im Dorf selbst auf die 5,7-Kilometer-Laufstrecke. Die Duathleten mussten vorher 1000 Meter laufen, statt zu schwimmen.

Für Theresa Pötz war es nicht nur der zweite Start überhaupt an diesem Wettbewerb. Es war auch ein Heimspiel, denn kurz nach dem Passieren des Zielbogens ging es knapp hundert Meter weiter, dann konnte sie sich unter ihrer eigenen Dusche abkühlen. Sie selbst kommt aus der Leichtathletik und trainiert nicht extra für den Start beim Triathlon in ihrem Heimatort. „Just vor fun“ (Nur aus Spaß) ist ihr Motto – und sie war nach 1:38:44 Stunden mehr als zufrieden. „Das Ziel erreichen und Spaß haben“ ist Anreiz für sie, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen.

Auch Rene Diedert aus Elz war mit der Startnummer 105 dabei. Er betreibt den Triathlon als reines Hobby und hat bereits zum achten Mal die Strapazen auf sich genommen. Er lobt den Wettbewerb, hat aber trotzdem einen Verbesserungsvorschlag. „Warum werden nur die ersten Drei besonders ausgezeichnet? Warum gibt es keine extra Altersklassenwertung?“

Diese Frage stellte sich Agata Worobiec nicht. Sie gehört zu der im April gegründeten Triathlon-Abteilung der Frankfurter Eintracht, die schon 1000 Mitglieder hat. Sie startete zum ersten Mal in ihrem Leben an einem Triathlon und war begeistert von der anspruchsvollen Strecke. Auch sie hat aber einen Verbesserungsvorschlag: „den ein oder anderen Richtungspfeil an der Laufstrecke“. Sie hatte das Pech, sich kurz zu verlaufen und musste ein paar Meter zurück.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare