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Sie gestalteten den Jubiläumsabend in der Eidts-Fritze-Schauer (von links): Diplom-Biologe Peter Fasel, Marcel Weidenfeller, Wolfgang Burens, Diplom-Biologe Philipp Schiefenhövel, Joachim Kuchinke und Professor Doktor Klaus Fischer.

Naturschutz

NABU-Ortsgruppe Hundsagen wird 30

Der Naturschutzbund (NABU) Hundsangen hat sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Die historische „Eidts-Fritze-Schauer“ in Hundsangen war passende Kulisse für die Naturfreunde aus der Verbandsgemeinde Wallmerod, die Referenten und Ehrengäste.

In einem Rückblick mit Bildern zeigte Peter Fasel eine Bilanz ausgewählter Projekte und Entwicklungen der letzten drei Jahrzehnte. Mit Hilfe der Grundeigentümer oder Fördermittel der Unteren Naturschutzbehörde wurden über 400 hochstämmige Obstbäume sowie über 1500 Meter Feldhecken angelegt, die zum überwiegenden Teil bereits wieder gepflegt worden sind. Die Pflege der Feldgehölze sowie der Obstbaumschnitt sollen auch zukünftig ein Schwerpunkt bleiben.

Landwirte und Grundeigentümer werden bei besonders geschützten Arten und in Schutzgebieten über Förderungen beraten. Eine gute Akzeptanz trotz allgemeinem Rückgang von Rauch- und Mehlschwalben sowie von Eulen hat die Zusammenarbeit mit den Landwirten ergeben. Lokal konnte der Bestand gestützt und sogar gefördert werden.

In den Schulen und Kindergärten gab Leander Hoffmann Anleitungen zum Bau von Nisthilfen für Vogelarten und Wildbienen. Martin Dietz und Marcel Weidenfeller zeigten anschließend Bilder aus den Eisenbachwiesen, dem größten Naturschutzgebiet in der Verbandsgemeinde. Marcel Weidenfeller zeigte, wie Lebensräume aus zweiter Hand beim eigenen Hausneubau angelegt und tiergerecht gestaltet werden können. Dazu gehören nämlich viele ökologische Nischen, Terrassierung, Gehölze, Teiche, Nisthilfen, Grünanlagen und unterschiedlichste Baumaterialien im Neubau oder bei der Renovierung. Mit einem Imbiss und netten Gesprächen klang die Veranstaltung zum 30. Jährigen Bestehen der NABU Gruppe Hundsangen aus.

(red)

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