Immer mehr Menschen in der Region sind geimpft.
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Immer mehr Menschen in der Region sind geimpft.

Quote im Landkreis vergleichsweise gut

Impfungen schreiten voran

Aufruf von Landrat Köberle und Wirtschaftsrat.

Limburg-Weilburg -Die Zahl der Impfungen gegen das Coronavirus in der Region steigt weiter. In zwei der drei Kreise sind schon mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger vollständig geimpft. Der Westerwaldkreis fällt auch im Bundesvergleich (60,6 Prozent Erstimpfungen, 48,5 Prozent) Zweitimpfungen weiterhin ab.

Im Landkreis Limburg-Weilburg (171 912 Einwohner) haben bislang insgesamt 109 416 Menschen die Erstimpfung erhalten (63,6 Prozent), 86 828 sind vollständig geimpft (50,5 Prozent). Die Impfzahlen setzen sich zusammen aus Erst-, Zweit- und Einmalimpfungen im Impfzentrum Limburg, in Arztpraxen und im Impfzentrum Wiesbaden. Allerdings stellen die Zahlen hier wie auch in den anderen Kreisen nur eine Orientierung da, weil auch Menschen aus anderen Kreisen im Landkreis geimpft wurden und umgedreht.

Der Rhein-Lahn-Kreis (122 297 Einwohner) kommt auf 77 147 Erstimpfungen (63,1 Prozent) und 62 519 vollständig geimpfte Personen (51,1 Prozent).

Der Westerwaldkreis (201 904 Einwohner) kommt auf 109 747 Erstimpfungen (54,4 Prozent) und 89 367 vollständig geimpfte Personen (44,3 Prozent).

Um die sich ausbreitende Delta-Variante zu bremsen, reichen die Zahlen in allen drei Landkreisen noch nicht aus. "Geht impfen", appellieren daher Landrat Michael Köberle (CDU) und Sektionssprecher Klaus Rohletter bei einem Gespräch des Wirtschaftsrates Limburg-Weilburg der CDU mit der Kreisspitze. Zwar lag die Inzidenz im Landkreis im Dezember noch bei über 400 und bewegt sich aktuell unter 20, ."trotzdem dürfen wir, die politisch Verantwortlichen und die Bevölkerung in unseren Anstrengungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht nachlassen, denn schnell können die Zahlen wieder steigen, und das will keiner", so Köberle. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass das sich das Gesundheitssystem im Landkreis Limburg-Weilburg sich bewährt hat. "Die Impfung ist für alle der beste Schutz und ermöglichst ein aktives Leben in Gesellschaft und Wirtschaft", so Köberle.

Die Bedeutung des

Glasfaser-Ausbaus

Gesprochen wurde auch über den "Ausbau der digitalen Infrastruktur. Für die heimische Wirtschaft ist ein leistungsstarkes Glasfasernetz unverzichtbar, um im Wettbewerb mithalten zu können, betonten die Gesprächsteilnehmer aus der Wirtschaft. Binnen der nächsten zwei Jahre sollen alle Gewerbegebiete und binnen vier Jahren die Bevölkerung angeschlossen werden. Aktuell nehmen die Funklöcher ab, aber es bestehen noch zu viele, bemängelten die Wirtschaftsvertreter.

In ihrer Sorge um die Entwicklung der Innenstädte und des Einzelhandels waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Um dort die Lebensqualität zu erhalten und zu steigern seien gemeinsame Anstrengungen von Handel, Gastronomie, öffentlicher Hand, Industrie- und Handelskammer und weiterer Partner notwendig. Die Sektion Limburg-Weilburg des Wirtschaftsrates erklärte ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit.

Auch betonten die Wirtschaftsvertreter die Notwendigkeit weiterer Gewerbeflächen in verkehrsgünstiger Lage. Michael Köberle und Klaus Rohletter waren sich einig, dass der Austausch zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik höchst förderlich sei und gemeinsam alles getan werden müsse, um nach dem Tief der Corona-Pandemie wieder eine Aufbruchstimmung zu erzeugen und die Attraktivität des heimischen Raumes zu erhalten und zu stärken. red

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