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Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel war Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel und Gräfin von Nassau-Diez. Sie stammte aus dem Adelsgeschlecht der Welfen (Jüngere Welfen, Haus Welf-Este).

Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel war Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel und Gräfin von Nassau-Diez. Sie stammte aus dem Adelsgeschlecht der Welfen (Jüngere Welfen, Haus Welf-Este). Sophie Hedwig wurde am 20. Februar 1592 in Wolfenbüttel als Tochter von Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel und Elisabeth von Dänemark geboren. Ihre Mutter war die älteste Tochter von König Friedrich II. von Dänemark. Im Alter von 15 Jahren heiratete sie Ernst-Casimir von Nassau-Diez, ab 1607 Graf von Nassau-Diez. Sechs Kinder werden namentlich aufgeführt, von denen allerdings nur zwei Söhne das Erwachsenenalter erreichten.

Nach Ernst-Casimirs Tod 1632 nahm sie ihren Witwensitz im Diezer Grafenschloss und setzte sich intensiv für die Bevölkerung ein. So wandte sie sich beispielsweise im Jahre 1633 an den schwedischen Kanzler Oxenstierna um Wiedergutmachung für Schäden, die kriegsbedingt in ihrer Grafschaft entstanden sind, ist in Wikipedia zu lesen.

Innerhalb ihres Grafschaftsgebietes setzte sich Sophie Hedwig für die Landbevölkerung ein, indem sie etwa die Lebensmittel- und Wasserversorgung sicherstellte und der Landbevölkerung Schutz gewährte. Auch im Jahre 1635, als die Pest in Diez auftrat, zeigte sich Sophie Hedwig hilfsbereit gegenüber der betroffenen Bevölkerungsteile.

Sie starb am 23. November 1642 in Arnheim und wurde in der Jakobinerkirche Leeuwarden (Grote Kerk bzw. Jacobijnerkerk, Leeuwarden) beigesetzt.

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