Info: Regionalplan ist entscheidend

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Der Landesbetrieb Hessen Forst wird ohne planungsrechtliche Grundlage keine Windenergieprojekte im Staatswald gegen den Willen der umliegenden Kommunen umsetzen, allerdings: Sollten jedoch in

Der Landesbetrieb Hessen Forst wird ohne planungsrechtliche Grundlage keine Windenergieprojekte im Staatswald gegen den Willen der umliegenden Kommunen umsetzen, allerdings: Sollten jedoch in der Regionalplanung Vorrangflächen für Windenergie im Hartmannsholz und im Laubuswald rechtsverbindlich ausgewiesen werden, will man diese Standorte nutzen. Dies geht aus einer Ende April verfassten Stellungnahme des Leiters des Landesbetriebs, Michael Gerst, hervor, die der NNP vorliegt. Darin heißt es weiter, dass man sich bei Hessen Forst auf unabhängige Gutachten zum wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen verlasse und dass alle bisher im hessischen Staatswald errichteten Anlagen wirtschaftlich arbeiteten. Für Hessen Forst sei es selbstverständlich, die für den Bau der Anlagen notwendigen Eingriffe in den Wald so gering wie möglich zu halten.

Nach wie vor gelte die beim Hessischen Energiegipfel seinerzeit ausgegebene Losung, auf zwei Prozent der Landesfläche, auch im Wald, Windenergie zu erzeugen. Der Landesbetrieb, so Gerst, richte sich bei der Bereitstellung von Staatswaldflächen für die Windenergie nach den vorausgegangenen und auf demokratischer Grundlage abgestimmten behördlichen Planungen und Genehmigungen. Wichtig sei eine einheitliche und abgestimmte Entwicklung des gesamten, gemeindeübergreifenden Windenergiegebietes. Wie viele Anlagen man sich seitens Hessen Forst im Bereich Laubus-Hartmannsholz vorstellen kann, geht aus der Erklärung nicht hervor. Unterrichtete Kreise sprechen von möglicherweise bis zu zwölf Windrädern.

( as)

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