Info: Schritte auf dem Weg zur Bad Camberger B-8-Umgehung

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Mit Unterstützung des Bad Camberger Stadtbauamts ist folgender Überblick über die Bad Camberger B-8-Umgehung entstanden: 1979 bis 1983: Erste Planungsansätze für ein B-8-Umgehung.

Mit Unterstützung des Bad Camberger Stadtbauamts ist folgender Überblick über die Bad Camberger B-8-Umgehung entstanden:

1979 bis 1983: Erste Planungsansätze für ein B-8-Umgehung. Die Trasse wechselt zwischen der Kernstadt und Würges auf die Ostseite der Bahn. Anschluss der verlängerten L 3013 ist vorgesehen.

28. Juni 1995: Die Wiederaufnahme der Planung findet ihren Niederschlag im Scoping-Termin. Bildung eines begleitenden Arbeitskreises.

November 1995 bis Juni 1999: Es finden insgesamt neun Sitzungen des begleitenden Arbeitskreises statt. Vertreter der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen, Vertreter der Landwirtschaft, der Fachbehörden, der Naturschutzverbände und der Stadtverwaltung nehmen teil.

Juni 1999 bis März 2004: Diskussion über die verschiedenen Trassenvarianten in den Gremien, mit den Trägern öffentlicher Belange (TöB).

22. April 2004: Vorstellung der Planung für die Gremien in Bad Camberg.

Juni/Juli 2004: Beratung der vorgestellten Planung im Magistrat, in den betroffenen Ortsbeiräten, im Ausschuss für Planung und Bau und in der Stadtverordnetenversammlung.

9. November 2004: Die Stadtverordnetenversammlung stimmt der vorliegenden Planung zu.

9. Mai 2005: Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Dillenburg teilt mit, dass das Bundesverkehrsministerium den „Sichtvermerk“ erteilt hat. Die Planungen können weitergeführt werden.

13. September 2005: Das ASV Dillenburg teilt mit, dass zum Jahresende 2005 das Planfeststellungsverfahrung zur Erlangung des Baurechts eingeleitet werden soll.

20. März bis 20. April 2006: Planoffenlage und Öffentlichkeitsbeteiligung.

Etwa 300 Einwände verschiedenster Art gehen ein.

18. und 19. Juni 2007: Erörterungstermin im Kurhaus. Alle Einwänder von 2006 haben die Möglichkeit, sich zu ihren Bedenken zu äußern.

7. Januar bis 7. Februar 2008: Erneute Öffentlichkeitsbeteiligung.

Schwerpunktmäßig werden Bedenken wegen der Wirtschaftswegesituation nach dem Straßenbau vorgebracht.

2008 bis 2013: Zahlreiche Gespräche zwischen Straßenbauverwaltung, den Landwirten, Kreisbauernverband, Amt für Bodenmanagement und der Stadt.

Dezember 2009: Das flankierende Flurbereinigungsverfahren beginnt.

28. April 2010: Aufklärungsversammlung zum Flurbereinigungsverfahren im Gemeindezentrum Würges

14. Juni 2010: Bekanntmachung des Flurbereinigungsbeschlusses. Zahlreiche Widersprüche gehen ein.

Juni 2010 bis November 2013: Das Flurbereinigungsverfahren und die Widerspruchsbearbeitung ruhen gemäß Absprache mit der Bürgerinitiative bis zum Abschluss der neuen, dritten Öffentlichkeitsbeteiligung.

Juni 2011: Flächenankäufe für die Umgehung durch ASV Dillenburg beginnen und werden ab Januar 2012 durch die Hessische Landgesellschaft (HLG) fortgesetzt.

Zur Minderung des Ackerflächenverbrauchs wird die Ausgleichsflächenplanung unter Einbeziehung von Gewässerrenaturierungsmaßnahmen am Emsbach überarbeitet.

28. Oktober bis 27. November 2013: Die Öffentlichkeitsbeteiligung zu den geänderten Plänen läuft. Gemäß Wunsch der Stadtverordnetenversammlung wird zu einer Informationsveranstaltung in Form einer Bürgerversammlung auf Mittwoch, 13. November 2013, eingeladen.

Es folgen weitere Gespräche.

19. Februar 2015: Der Bürgermeister berichtet in der Stadtverordnetenversammlung zum aktuellen Sachstand: „In den vergangenen drei Wochen haben weitere Gespräche zwischen Vertretern der Landeszentrale von HessenMobil, dem Planungsdezernat und dem Stadtbauamt stattgefunden. Nach unseren Informationen hatte auch die Bürgerinitiative einen Gesprächstermin im Verkehrsministerium. Das Stadtbauamt hat sich inzwischen mit dem für die Durchführung der Renaturierungsmaßnahmen am Emsbach im Bereich des Stauwerkes erforderlichen Grunderwerb befasst. Sobald hier durch den Beschluss des Haushaltes 2015 die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, kann die Angelegenheit ihren Fortgang nahmen.“

Der Haushalt ist beschlossen, alles kann also nun seinen Fortgang nehmen. Bürgermeister Wolfgang Erk jetzt dazu im Gespräch mit der NNP: „Das Regierungspräsidium ist am Zug.“

(pp)

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