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Die Besucher haben ihren Spaß im Kirberger Freibad, allerdings ist es in die Jahre gekommen.

Schwimmbad

Kirberger Freibad wird saniert

Die Gemeinde Hünfelden hält an ihren beiden Schwimmbädern in Kirberg und Dauborn fest.

Hünfelden -  Immer mehr Schwimmbäder würden geschlossen, als Folge gebe es immer weniger Schwimmunterricht in den Schulen und dadurch könnten immer weniger Menschen schwimmen, was zu vermehrten Badeunfällen führe. Auch steigere ein Freibad die Attraktivität einer Gemeinde, gerade auch für junge Familien. Gewichtige Argumente, um Geld für das Kirberger Freibad in die Hand zu nehmen. Darin waren sich alle in der Gemeindevertretung einig. Das Kirberger Freibad ist eines der ältesten im Landkreis Limburg-Weilburg. Gerne hätten einige wohl einen Neubau, der sei aber zu teuer. So will man nun das Bad sanieren und wieder auf Vordermann bringen.

"Wenn nicht jetzt, wann dann?", brachte es einer auf den Punkt. Schließlich wurden jetzt für diese Maßnahme Zuwendungen des Landes Hessen in Höhe von mindestens 460 000 Euro in Aussicht gestellt. Bereits im November 2018 hatte die Gemeindevertretung Mittel in Höhe von 200 000 Euro für eine Sanierung bzw. einen Umbau des Freibades in Kirberg in den Haushalt 2019 und für die Haushalte 2020 und 2021 weitere 1,9 Millionen Euro aufgrund von damals vorgelegten Machbarkeitsstudien eingestellt. Allerdings wurden diese Investitionen mit einem Sperrvermerk versehen. Im März 2019 wurde der Gemeinde vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport mitgeteilt, dass die angemeldete Maßnahme in das "Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm" (SWIM) des Landes aufgenommen werden soll. Im April 2019 wurde die Gemeinde zur Planung und vollständigen Antragstellung aufgefordert. Nun heißt es also klotzen, nicht kleckern. Bedauern herrschte in der Gemeindevertretung, dass sie nicht in das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen" aufgenommen wurde, wodurch man weitere Zuschüsse hätte bekommen können. amu

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