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Kommentar

Die Gemeindevertreter werfen Bürgermeister Peter Blum Stillstand in der Gemeinde vor sowie das Zurückhalten von Informationen. Wie ein roter Faden zieht sich dies durch seine Amtszeit.

Die Gemeindevertreter werfen Bürgermeister Peter Blum Stillstand in der Gemeinde vor sowie das Zurückhalten von Informationen. Wie ein roter Faden zieht sich dies durch seine Amtszeit. Waren die Vorwürfe zuerst noch leise und hinter vorgehaltener Hand zu hören, vergeht inzwischen kaum eine Sitzung, bei der die Kommunalpolitiker nicht laut ihren Unmut äußern. Am Bürgermeister selbst scheint alle Kritik abzuprallen. Stoisch erträgt er diese. Wird er danach gefragt, dann stellt er dies als normale politische Diskussion hin.

Nicht alle Vorgänge in Waldbrunn sind erst in seiner Legislatur aufgekommen. Dennoch: Seit vier Jahren hätte Peter Blum die Möglichkeit gehabt, mit frischem Wind diese Probleme anzupacken und Schritt für Schritt umzusetzen. Projekte gibt es viele in der Kommune. Doch diese Chance hat er nicht genutzt. Die Ausgabe von 5500 Euro für ein Gutachten zur Löschwasserversorgung in Ellar mag richtig gewesen sein und auch notwendig. Die dadurch stattfindende Überschreitung der Mittel, über die der Bürgermeister selbst verfügen kann, mag eine Lappalie sein. Er hat damit der Gemeinde weder geschadet, noch sich dadurch bereichert. Aber es war der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

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