Sie unterstützen die Partnerschaft mit der Gemeinde Rech im Ahrtal (v.l.): Kreishandwerksmeister Wolfram Uhe, IHK-Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer, Stefan Laßmann (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft), Silvia Scheu-Menzer (Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), IHK-Präsident Ulrich Heep und Landrat Michael Köberle.
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Sie unterstützen die Partnerschaft mit der Gemeinde Rech im Ahrtal (v.l.): Kreishandwerksmeister Wolfram Uhe, IHK-Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer, Stefan Laßmann (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft), Silvia Scheu-Menzer (Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), IHK-Präsident Ulrich Heep und Landrat Michael Köberle.

Auch ein Koordinator wird eingerichtet

Kommune im Ahrtal als Partner des Landkreises Limburg-Weilburg

Hilfe nach der Flutkatastrophe zugesagt. 450 000 Euro sind auf den Spendenkonten des Kreises eingegangen.

Limburg-Weilburg -Von der Flutkatastrophe Mitte Juli war das Ahrtal in Rheinland-Pfalz besonders betroffen. Um den Menschen dort helfen zu können, hat sich der Landkreis Limburg-Weilburg auf Initiative von Landrat Michael Köberle (CDU) entschlossen, eine Partnerschaft mit einer dortigen Kommune einzugehen. Der Kreisausschuss hat bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Diese Kommune wurde von Landrat Köberle bei einem Vor-Ort-Termin direkt nach der Flutkatastrophe auch schon besucht. Es handelt sich dabei um die Gemeinde Rech im Ahrtal, die 565 Einwohnerinnen und Einwohner hat und besonders vom Hochwasser betroffen ist. Die Gemeinde hat bereits einen Gemeinderatsbeschluss zur Partnerschaft gefasst. Der Landkreis Limburg-Weilburg sichert drei Punkte zu: Finanzielle Unterstützung, die Bereitstellung von Hilfe-, Beratungs- und Koordinierungsleistungen sowie die Mitwirkung bei der Generierung von Baufirmen zur Ausführung jeglicher zu leistender Bauhilfen.

Dankbar ist Landrat Köberle den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Landkreises, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg und der Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg. Sie haben in einem gemeinsamen Gespräch ihre Unterstützung für diese Partnerschaft zugesagt.

Ein gutes Drittel

aus der Bevölkerung

Direkt nach der Flutkatastrophe hatte der Landkreis zwei Spendenkonten für die Region eingerichtet. Dort sind bislang rund 450 000 Euro eingegangen. Diese teilen sich wie folgt auf: Spenden der Bevölkerung: Rund 151 000 Euro; Spenden der Städte und Gemeinden des Kreises: Rund 126 000 Euro; Spenden des Landkreises selbst: Rund 172 000 Euro.

Ausgezahlt wurden bislang 80 000 Euro. Der Rest soll für Partnerschaft zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus erfolgt eine Bereitstellung von maximal 100 000 Euro durch den Kreis. Weiterhin wird temporär die Stelle eines Koordinators beim Landkreis Limburg-Weilburg eingerichtet, der gezielter Ansprechpartner für die Gemeinde Rech im Ahrtal ist und versucht, die Anliegen schnellstmöglich zu koordinieren. Für weitere humanitäre Hilfen in der Region stellt der Landkreis die Kontakte zu den entsprechenden Einrichtungen im Raum Limburg-Weilburg her. Dies erfolgt über den Fachdienst Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung. red

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