LESERMEINUNG

Seit zwei Wochen keine Post in Dauborn Zu „Immer mehr Arbeit – aber das Einkommen soll sinken“ (Ausgabe vom 23. Juni):

Zu „Immer mehr Arbeit – aber das Einkommen soll sinken“ (Ausgabe vom 23. Juni):

In dem Artikel wird berichtet, dass sich die Auswirkungen des Poststreiks im Raum Limburg in Grenzen halten. Leider trifft das nicht auf Hünfelden-Dauborn zu. Wir haben seit zwei Wochen keinerlei Post erhalten. Vielleicht wäre es mal eine Recherche wert, herauszufinden, wo alles gelagert wird. Bei dem wahrscheinlichen Chaos geht bestimmt einiges verloren.

Cornelia Hollingshaus

Hünfelden-Dauborn

Zu „Kein Freispruch“ (Ausgabe vom 22. Juni):

Die Region Limburg-Weilburg wird sicher nicht mehr und nicht weniger Rückzugsgebiet für rechte Aktivisten sein, als vergleichbare Regionen anderswo. Die „Beweislage“ ist alles andere als erdrückend. Daran ändert auch das von Herrn Laubach gefällte Urteil „Kein Freispruch!“ nichts. Im Umkehrschluss bedeutet das: Schuldig! In diesem Zusammenhang fragt man sich natürlich, warum die Einschätzung von Andreas Stein vom antifaschistischen Infobüro Rhein-Main (!) zutreffender sein soll als die Erkenntnisse des Vertreters des Staatsschutzes zu diesem Thema, im Rahmen des Mordprozesses um Charles W.? Und was seit Ende der 1970er-Jahre (!) in der Region gewesen „sein soll“, klingt wenig überzeugend, weil es sich in einen Zeitraum von über 35 Jahren verliert. Trotzdem lautet das Urteil: Kein Freispruch für die Region! Darüber hinaus muss man auch die Frage stellen, ob „antisemitische Parolen“ nicht auch von islamistischen Aktivisten stammen können, wie das bekanntermaßen andernorts der Fall ist. Wenn man schon diesen Begriff in den Ring wirft, sollte man auch darauf eine Antwort geben.

Norbert Bandur

Beselich

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