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In Limburg hat eine Frau 500 Euro für eine Mausefalle gezahlt. Die hier gezeigte Maus wird in die Freiheit entlassen. (Symbolbild)

Teure Rechnung 

Dreiste Abzocke: Frau zahlt 500 Euro für Mausefalle 

Um eine Maus zu fangen, beauftragt eine Frau aus Diez einen Kammerjäger. Nach der Arbeit präsentieren die Männer aus Limburg eine hohe Rechnung. 

Diez – Weil sich eine Maus ins Haus verirrt hatte, hat eine Frau nach Recherchen im Internet telefonisch einen Schädlingsbekämpfer beauftragt. Wenige Stunden später erschienen zwei Mitarbeiter, die eine Mausefalle aufstellten, um der Maus den Garaus zu machen. 

Diez: 500 Euro für Falle gefordert 

Für diese Dienstleistung stellten sie eine Rechnung über fast 500 Euro aus. Auch etwas unter Druck gesetzt, zahlte die geschockte Frau mit ihrer Kreditkarte den geforderten Betrag. Die Polizeiinspektion Diez, bei der dieser Vorfall in der vergangenen Woche angezeigt wurde, riet aus diesem Anlass gestern zur Vorsicht. In solchen und ähnlichen Fällen sollten Vergleichsangebote von seriösen Firmen eingeholt werden. 

500 Euro für Mausefalle: Polizei kontaktieren 

"Übersteigt der geforderte Preis, wie hier, den Marktpreis um mehr als das Doppelte, spricht man im Zivilrecht von Wucher. Dies stellt einen Straftatbestand dar", teilte die Polizei mit. Betroffene sollten sich in solchen Fällen nicht scheuen, die Polizei telefonisch um Rat zu fragen, bevor ein Schaden entstanden ist. 

red

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