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Stolz zeigt Lotte Koenen ihre Auszeichnung.

Marienschülerin

16-jährige Lotte Koenen gehört zu den besten jugendlichen Präsentatoren Deutschlands

Die 16-jährige Lotte Koenen gehört zu Deutschlands besten Präsentatoren. Beim Bundesfinale von „Jugend präsentiert“ in Berlin wurde sie als eine von sechs Preisträgerinnen ausgezeichnet. Die Marienschülerin setzte sich gegen rund 2300 Mitbewerber durch.

Begonnen hatte alles im Frühjahr, als Lotte Koenen ein Erklärvideo zum Thema „Warum klebt Kleber nicht in der Tube?“ an „Jugend präsentiert“ schickte. Dieser Film brachte sie ins Regionalfinale nach Dreieich, wo sie gegen Schüler aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland antrat. Die 16-Jährige qualifizierte sich nicht nur für das Bundesfinale, sondern auch für ein lehrreiches dreitägiges Präsentationstraining in Göttingen. Dort konnte sie ihre Kompetenzen erweitern und gute Impulse für den Wettbewerb in Berlin mitnehmen.

In der Vorrunde wurden am Samstag rund 90 Präsentationen sowohl analog als auch digital gezeigt. Die 80 Jury-Mitglieder mussten sich für die sechs besten entscheiden – darunter auch die von Lotte Koenen. „Ich war in dem Moment der Verkündung so aufgeregt und habe mich riesig gefreut, als auch mein Name fiel!“, sagte sie.

Am Sonntag durfte die Marienschülerin ihre Präsentation „Können wir ein Papier bis zum Mond falten?“ nochmals vor rund 450 Zuschauern bei einer öffentlichen Veranstaltung im „Kino-International“ in Berlin vorstellen. Dafür gab es für Lotte Koenen und die anderen fünf Gewinner viel Lob von der Jury, da sie es hervorragend geschafft hätten, komplexe naturwissenschaftliche Themen für das Publikum verständlich und informativ aufzubereiten und zu präsentieren.

„Es ist immer wieder beeindruckend, wie es diesen jungen Menschen gelingt, einen ganzen Saal für sich einzunehmen. Sie dürfen sich mit Fug und Recht zu den besten Präsentatoren bundesweit zählen,“ sagte der Projektleiter von „Jugend präsentiert“ und stellvertretender Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, Christian Kleinert.

Das Publikum applaudierte begeistert. Außerdem unterstützen sie ihre neugewonnenen Freunde mit Plakaten und Jubeln kräftig. Diese neuen Kontakte sind eine von vielen guten Erfahrungen, die die Schülerin aus Berlin mitbringt: „Der Wettbewerb hat mich in meinem Leben auf jeden Fall weitergebracht. Und ich freue mich sehr, dass ich nun nächstes Jahr in der Jury mitwirken darf“, sagte die 16-Jährige.

Zurück in der Marienschule warteten auf Lotte Koenen nicht nur die Glückwünsche ihrer Mitschüler, der Lehrkräfte und der Schulleitung, sondern auch ein Kurzvortrag vor der Einführungsphase der Oberstufe, bei der in dieser Woche ein Präsentationskurs auf dem Programm steht. Eine Woche lang trainieren die Jugendlichen Präsentationstechniken und werden von einem externen Experten auch in Körpersprache und Vortragstechniken geschult.

„Vor einem Jahr war diese Veranstaltung der Auslöser für mein intensiveres Interesse an Präsentationen und dem Wettbewerb „Jugend präsentiert“, erklärte Lotte Koenen den Oberstufenschülern. „Was ihr hier lernt, werdet ihr nicht nur im Unterricht gebrauchen können“, so die Preisträgerin.

(red)

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