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Bankvorstand gesteht Veruntreuung von über acht Millionen Euro

Ein ehemaliges Vorstandsmitglied einer Bank im Landkreis Limburg-Weilburg hat beim Prozessauftakt die Veruntreuung von über acht Millionen Euro Kundengelder gestanden.

"Das war nur möglich, weil ich einen großen Vertrauensvorschuss bei meinen Kollegen und Kunden hatte - und diesen ausgeschöpft habe", sagte der 63-Jährige am Mittwoch im Limburger Landgericht. Er bereue seine Taten tief.

Nach seinem Geständnis hatte er über zehn Jahre lang immer wieder das Geld von Kunden, das er anlegen sollte, in eigene Immobilienprojekte investiert. Vor allem in Ostdeutschland kaufte der nahe Siegen lebende Mann mehrere Mehrfamilienhäuser. Mit den Mieteinnahmen wollte er Schulden begleichen und den Bankkunden das investierte Geld zurückzahlen.

Das Gericht hat bislang zehn Fortsetzungstermine bis kurz vor Weihnachten angesetzt.

dpa

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