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Belohnung für tollen Einsatz

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Als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement beim Projekt „Stolpersteine für Limburg“ hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch die Klasse 9cR der Leo-Sternberg-Schule zu einem Besuch nach Berlin eingeladen.

„Berlin ist anstrengend, aber immer eine Reise wert“, lautet das Fazit der Neuntklässler der Leo-Sternberg-Schule nach ihrem Besuch in der Bundeshauptstadt.

Im Regierungsviertel wurden die Realschüler der Klasse 9cR vom heimischen Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch (CDU) begrüßt. Er klärte die Schüler über die Abläufe der Berliner Politik und die Wege der Gesetzgebung auf und berichtete viel Interessantes aus seinem Politikerleben. Geduldig beantwortete er die Schülerfragen und fragte viele nach ihren Plänen zu Schule und Beruf. Im Bundestag erlebten die Schüler auf der Besuchertribüne eine Aussprache über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Mali.

Groß war die Aufregung, als die Gruppe zu ihrer fünftägigen Reise in die Bundeshauptstadt aufbrach. Begonnen hatte alles mit einem Projekttag anlässlich des Holocaust-Gedenktags im Jahr 2013. Die dort entstandene Initiative „Stolpersteine für Limburg“, und deren Umsetzung mit großem zeitlichen und persönlichen Einsatz der Schüler zahlte sich jetzt für sie aus. Willsch, ein Förderer und Unterstützer des Ehrenamts, wurde auf das Limburger Projekt aufmerksam und hatte die Gruppe nach Berlin eingeladen.

„Stolpersteine“ ist das Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Die auf dem Boden eingelassenen Gedenktafeln sollen an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Selbstmord getrieben wurden. Die „Stolpersteine“ werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehwegs eingelassen. Die Limburger Realschüler hatten für dieses Projekt unter anderem geworben und Spenden gesammelt.

Die Besichtigung der Siegessäule (mit einem sportlichen Dauerlauf einiger Schüler auf die Aussichtsplattform) stand ebenso auf dem Programm wie ein Spaziergang durch den Tiergarten, vorbei am sowjetischen Ehrenmal, zum Brandenburger Tor. In der Nähe besichtigten die Realschüler das Denkmal für die ermordeten Juden in Europa.

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