Im Kreis Limburg-Weilburg gilt ab Freitag keine nächtliche Ausgangssperre mehr.
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Im Kreis Limburg-Weilburg gilt ab Freitag keine nächtliche Ausgangssperre mehr.

Freitag um 0 Uhr ist Schluss

Corona im Kreis Limburg-Weilburg: Keine nächtliche Ausgangssperre mehr

Die strengen Ausgangsbeschränkungen im Landkreis Limburg-Weilburg sind aufgehoben. Grund ist die sinkende die Inzidenz.

Limburg – Mit Allgemeinverfügung vom 8. Januar hatte der Landkreis Limburg-Weilburg eine nächtliche Ausgangssperre für die Zeit von 21 bis 5 Uhr des Folgetages ausgesprochen sowie den Bewegungsradius für tagestouristische Ausflüge auf einen Umkreis von 15 Kilometern ab Wohnort eingeschränkt. Diese Maßnahmen entsprachen nach Angaben des Kreises dem Eskalationskonzept des Landes Hessen zum "Vorgehen zur Eindämmung von Sars-Cov-2 in Hessen". Landkreise mit einem Sieben-Tages-Inzidenzwert ab kumulativ 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen waren demnach gehalten, solche Regelungen zu verfügen.

"Zwischenzeitlich liegt im Landkreis Limburg-Weilburg der Sieben-Tages-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Die Allgemeinverfügung wird daher entsprechend der Vorgaben des Eskalationskonzepts aufgehoben", teilt Landrat Michael Köberle (CDU) am Mittwoch (20.01.2021) mit.

Allgemeinverfügung Kreis Limburg-Weilburg: Strikte Regelung wird aufgehoben

Nach erforderlicher Bekanntgabe der Aufhebung gelte die Allgemeinverfügung vom 8. Januar deshalb ab dem 22. Januar, 0 Uhr, nicht mehr. "Bitte tun Sie alles dafür, dass sich die positive Entwicklung in unserem Landkreis fortsetzt und insbesondere Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen weiter Entlastung erfahren. Mit unseren anderen Allgemeinverfügung für den Bereich Pflege und der darin enthaltenen, umfangreichen Teststrategie versuchen wir weiterhin, unsere Krankenhäuser sowie die Alten- und Pflegeeinrichtungen bestmöglich vor weiteren Viruseinträgen zu schützen", betont Köberle.

Um den Risiken zu begegnen, die aus einer Virusmutation folgen können, wurden zwischen Bund und Bundesländern am Dienstag weitere Maßnahmen vereinbart. Die hessischen Landesregelungen werden sich daher erneut ändern, gegebenenfalls werden auch lokale beziehungsweise regionale Maßnahmen zu ergreifen sein, so Köberle. (red)

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