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Ein Blick in das Impfzentrum des Landkreises Limburg-Weilburg. Dies ist nun einsatzbereit.

Kampf gegen die Pandemie

Das Impfzentrum des Kreises Limburg-Weilburg ist einsatzbereit

Gebäude in Dietkirchen fertig: Nun beginnt das Warten auf die Zulassung und die Lieferung.

Limburg -Das Corona-Impfzentrum des Landkreises Limburg-Weilburg an der Senefelderstraße im Gewerbegebiet Dietkirchen ist einsatzbereit. Das gaben gestern Landrat Michael Köberle (CDU) und Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer (SPD) bekannt. "Mit seinem rund 16 500 Quadratmeter großen Grundstück und rund 6400 Quadratmetern Nutzfläche ist das Gebäude hervorragend als Impfzentrum geeignet. Mit seiner Lage bietet es ideale Voraussetzungen, ist verkehrstechnisch gut gelegen und besitzt eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen. Ebenso ist die notwendige Infrastruktur wie Strom, Heizung, Wasser- und Abwasserversorgung in dem Gebäude vorhanden", erläuterte Landrat Köberle.

Die ausführende Firma Much mit rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Feuerwehren Elz und Merenberg haben gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk Limburg in den vergangenen beiden Wochen unter der Leitung von Dr. Gundi Heuschen und Thorsten Roth, die als medizinische und Verwaltungsleitung das Impfzentrum verantworten, ganze Arbeit beim Aufbau der Einrichtung geleistet. "Das Impfzentrum hat eine eigene Verwaltungsstruktur mit Kreisbeschäftigten. Sozusagen wurde hier innerhalb kürzester Zeit ein weiteres Amt erschaffen", so der Landrat.

Über 1000 Meter Stellwände mit mehr als zehn Kilometern Klettband wurden aufgebaut, über 1000 Meter Datenkabel wurden zusätzlich zur vorhandenen Hausverkabelung verlegt, 500 Meter Bauzaun wurden aufgebaut. Seit Erhalt des Einsatzbefehles am 23. November haben sich zudem Mitarbeiter aus dem Fachdienst Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz, des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft und weiteres Verwaltungspersonal ausschließlich um das Thema Impfzentrum gekümmert. Und dies nicht nur innerhalb der Regelarbeitszeit. Wichtig ist dabei auch die Unterstützung von Holger Rädisch vom Malteser Hilfsdienst, der etliche Stunden investiert und mit großer Expertise bei der Planung beraten hat.

Das Land Hessen hatte den Landkreis als zuständige Untere Katastrophenschutzbehörde und als Gesundheitsbehörde aufgefordert, ein Corona-Impfzentrum einzurichten und zu betreiben. "Der gewählte Standort in der Senefelderstraße ist für unseren Landkreis eine sehr gute Lösung", betonte Köberle, müssten doch umfangreiche Vorgaben des Landes erfüllt werden. Der Betrieb des Impfzentrums soll an sieben Tagen in der Woche möglich sein, erläuterte der Landrat: "Wir arbeiten mit Hochdruck an der großen logistischen Herausforderung. Täglich sollen an diesem Standort mindestens 1000 Menschen in bis zu zehn Impfstraßen geimpft werden können. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wirklich sicher, wann es losgehen wird. Dies hängt unter anderem an der Zulassung und Lieferung des Impfstoffs." red

Personal gesucht

Für das Impfzentrum sucht der Landkreis Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal. Bewerbungen gehen per E-Mail an personalimpfzentrum@limburg-weilburg.de.

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