Unter anderem den Bahnübergang Staffel passiert die Oberwesterwaldbahn auf ihrer Strecke zwischen Limburg und Altenkirchen.
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Unter anderem den Bahnübergang Staffel passiert die Oberwesterwaldbahn auf ihrer Strecke zwischen Limburg und Altenkirchen.

Arbeiten in Limburg und Hadamar geplant

Die Oberwesterwaldbahn schneller machen

80 statt 60 km/h sollen möglich sein. Dafür wird an fünf Bahnübergängen gearbeitet. Die Planunterlagen können eingesehen werden.

Limburg -Die Oberwesterwaldbahn soll künftig schneller fahren dürfen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Limburg und Altenkirchen ist eine Geschwindigkeitserhöhung von zurzeit 60 auf bis zu 80 Stundenkilometer vorgesehen. Das Regierungspräsidium Gießen (RP) hat das eisenbahnrechtliche Anhörungsverfahren für das Vorhaben auf der Strecke in den Gemarkungen Limburg, Staffel und Niederhadamar eingeleitet. Den Antrag hierfür hat die DB Netz AG gestellt, wie das RP mitteilt.

Durch die höhere Geschwindigkeit soll das Angebot verbessert werden, indem die Fahrzeiten kürzer werden und optimierte Anschlüsse an den Knotenbahnhöfen erreicht werden. Um dies zu erreichen, werden drei Bahnübergänge erstmals technisch und ein weiterer mit Umlaufsperre gesichert sowie an einem fünften die technische Sicherung geändert. Darüber hinaus sind auf Teilstrecken Baumaßnahmen geplant, um die Strecke an die erhöhte Geschwindigkeit anzupassen. Außerdem sollen zwei Schallschutzwände im Bereich "Limburger Weg" errichtet und Habitate für den Amphibienschutz angelegt werden.

Die Planunterlagen zum Vorhaben werden von Montag, 17. Mai, bis einschließlich Mittwoch, 16. Juni, auf der Homepage des Regierungspräsidiums Gießen (www.rp-giessen.hessen.de - Rubrik: "Presse" - "Öffentliche Bekanntmachungen") veröffentlicht und können dort eingesehen werden. Ergänzend dazu liegen die Planunterlagen in dem gleichen Zeitraum in den Rathäusern der Städte Limburg und Hadamar zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Die Planunterlagen können aber nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache in den Rathäusern eingesehen werden. Bei der Stadt Limburg ist dies nach Absprache mit dem Bürgerbüro unter (0 64 31) 2 03-1 23 während der Dienststunden (montags, donnerstags und freitags von 8.30 bis 12 Uhr, dienstags von 7 bis 12 Uhr, mittwochs bis 8.30 bis 14 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr) möglich. Bei der Stadt Hadamar ist dies nach Absprache unter (0 64 33) 89-1 29 während der Dienststunden (montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr) möglich.

Betroffene sowie Institutionen, Verbände und Vereinigungen haben die Möglichkeit, bis Mittwoch, 30. Juni, Einwände zu erheben. Den Magistraten der Städte Limburg und Hadamar sowie weiteren zu beteiligenden Behörden wurden die Planunterlagen mit der Bitte um Stellungnahme zugesandt. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird sich das RP - gegebenenfalls bei einem Erörterungstermin - mit allen Einwendungen und Stellungnahmen befassen. Anschließend werden die Ergebnisse dem Eisenbahn-Bundesamt vorgelegt, das dann den Planfeststellungsbeschluss erlässt und somit über die Schaffung des Baurechts entscheidet. red

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