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Die Pop-Coverband Noisic will auch in diesem Jahr wieder für beste Stimmung beim Altstadtfest sorgen.

Altstadtfest

Drei Tage beste Stimmung

Das 43. Altstadtfest steht vor der Tür: Am Freitag, 29. Juni, erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm, das von Rock und Pop über Jazz bis zur italienischen Lebensfreude für jeden Geschmack etwas bietet.

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: Das Limburger Altstadtfest wird in diesem Jahr zum 43. Mal gefeiert. „Wenn etwas schon so lange existiert, dann läuft da auch etwas richtig“, sagt die Vorsitzende des Altstadtkreises, Marie-Christine Formeier. Für sie und die anderen Vorstandsmitglieder waren die Altstadtfest-Vorbereitungen diesmal allerdings noch etwas stressiger als sonst. Denn in der Altstadt und auf dem Domberg wird gerade fleißig gebaut. Baustellen, die auch Einfluss auf mögliche Rettungswege haben. „Davon werden die Besucher, aber kaum etwas merken“, betont Marie-Christine Formeier. So findet das Fest, trotz der Baustellen, wie gewohnt auch auf dem Domparkplatz statt.

Und natürlich wird auch wieder ein ganzes Wochenende lang gefeiert: Am Freitag, 29. Juni, geht es los, und zu den Höhepunkten gehören wieder die Auftritte diverser Musik- und Showgruppen. „Wir haben uns bewusst für viele Künstler aus der Region entschieden“, erklärt Thomas Traber, der Zweite Vorsitzende des Altstadtkreises, der sich um die Auswahl der Bands kümmert.

Los geht es am Freitagabend um 19 Uhr mit der Eröffnung durch den Schirmherren, den Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD). Ab 19.15 Uhr sorgen dann auf dem Kornmarkt, dem Bischofsplatz, der Plötze, vor dem Dom sowie in der Erbach gleich sechs Bands für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Bis 24 Uhr erwartet die Besucher eine Mischung aus Rock und Pop (RockaFellaz und Ben Keyle), bekannten Gassenhauern der vergangenen Jahrzehnte (Noisic), irischer Musik (Jack’s Comrades), Blues (Chaos Blues Club) sowie diversen Johnny-Cash-Songs von der Band Ring of Fire.

Am Samstag treten ab 11.15 Uhr das Saxonic Saxophon Ensemble auf dem Kornmarkt und einige Showgruppen des Tanzzentrums Josat Dörr auf der Plötze auf. Ebenfalls zu sehen sein werden Auftritte von Sportive Woman, Pino Durante Kampfsport, der Tanzschule Schöffl sowie von Pinocchio 90. Der Programmschwerpunkt liegt bis zum Abend eindeutig auf den verschiedenen Showgruppen, die nach Lust und Laune vielleicht auch den einen oder anderen Zuschauer zum Mitmachen animieren werden.

Für kubanisches Flair sorgen ab 19 Uhr auf dem Kornmarkt Rodey Reyes & Havanna con Klasse, die schon im Vorjahr das Limburger Publikum überzeugten. Von der Karibik ans Mittelmeer geht es für Besucher der Piazza Italiana auf der Plötze – dort gibt es italienische Musik und mediterrane Speisen. Eine bunte Mischung aus Rock, Funk und Soul spielen zeitgleich No Bisquit auf dem Bischofsplatz. Bekannte Gesichter unter neuem Namen gibt es wiederum vor dem Dom zu erleben: Die Altstadt Kombo hieß früher Lärmpolizei, „der Name war aber etwas unglücklich“, sagt Thomas Traber. Entspannte Partystimmung gibt es auch in der Erbach – mit der Formation Feel Friday.

Eintritt kostet das Altstadtfest natürlich nicht – wer das Fest unterstützen möchte, kann dies mit dem sogenannten

Kulturbeitrag

tun. „Der kostet am Freitag und Samstag jeweils drei Euro und bringt an den Außenständen einen Euro Rabatt auf Getränke“, erklärt Marie Christine Formeier das Prinzip. Keinen Rabatt gibt es mit den Bändchen bei den umliegenden Gastronomiebetrieben. Der

Kulturbeitrag

sei dafür aber freiwillig. „Außerdem verkaufen wir am Sonntag keine Bändchen.“

Der Sonntag sei diesmal eine Art Versuchsballon, sagt die Altstadtkreis-Vorsitzende. Denn entstanden war er als eine Art Notlösung, als schlechtes Wetter für enttäuschende Besucherzahlen sorgte. „Letztes Jahr hatten wir zum Beispiel kein Sonntagsprogramm, jetzt probieren wir es noch einmal aus.“ Das Programm dauert von 11 bis 18 Uhr und besteht aus Auftritten der Singer-Songwriter Genius Jane (Kornmarkt) und Macky (Plötze). Außerdem kommt das Ensemble der Ballettschule Petrova. Der Altstadtkreis hofft auf viele Besucher. „Wir gehen in Vorleistung und die Gebühren, zum Beispiel für die Rettungsdienste, sind merklich gestiegen“, erklärt Marie-Christine Formeier. Dieser Aufwand könne unter anderem durch den Kauf der

Kulturbeitrag

-Bändchen aufgefangen werden.

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