Sportschießen

Endlich: Alexander Röller ist Deutscher Meister

Halbzeit beim Höhepunkt des Sportjahres für die engagierten Sportschützen, den Deutschen Meisterschaften mit Gewehr, Pistole und Flinte, die auf den Olympiaanlagen in Garching-Hochbrück ausgetragen werden.

Halbzeit beim Höhepunkt des Sportjahres für die engagierten Sportschützen, den Deutschen Meisterschaften mit Gewehr, Pistole und Flinte, die auf den Olympiaanlagen in Garching-Hochbrück ausgetragen werden. 34mal hatten Aktive aus den Schützenkreisen Limburg und Oberlahn bei den Landesmeisterschaften die Leistungen erbracht, die zur Qualifikation zu den Titelkämpfen reichten.

Fünf Tage mussten die Vertreter aus dem NNP-Land in Hochbrück auf den ersten Podestplatz warten. Den eroberte endlich Alexander Röller (Aumenau) mit dem Kleinkaliber-Gewehr mit Zielfernrohr. Im Wettbewerb KK 50 m Zielfernrohr werden 30 Schüsse im Stehendanschlag geschossen. Einziger Unterschied zum gewohnten Schießen mit einer für sportliche Gewehrschützen üblichen doppelten Visiereinheit aus einem Lochdiopter vor dem Auge und dem Ringkorn am Ende des Gewehres ist das Verwenden eines Zielfernrohres, das das Ziel gefühlt ganz nah ans Auge heranholt.

Mit einer sehr starken persönlichen Bestleistung von 289 Ringen holte Alexander Röller den Titel. Mit einer Serienfolge von 99-96-94 Ringen gelang ihm ein knapper, aber klarer Start-Ziel-Sieg vor dem zweitplatzierten Württemberger Michael Klein vom SV Fenken (288) und der bayerischen Schützin Sabrina Schneider von der SG Bergrheinfeld (286). Dirk Röller (Aumenau) wurde 61. mit insgesamt 260 Ringen.

Seine mit 97 Ringen schwächste Serie kostete Marcel Weber (Kirberg) im Kleinkaliber-Liegendkampf einen Platz auf dem Treppchen. Mit 588 fehlte ihm ein Ring zu Bronze und zwei Ringe zu Silber, so dass es „nur“ für den 4. Platz reichte. In der Damen-Altersklasse wurde Andrea Trost (Eisenbach) mit 579 24. Bei den Junioren B ging ein Trio aus Kirberg mit dem Kleinkalibergewehr, 3x20 Schuss, an den Start. Elfter wurde Maximilian Jorda (567) knapp vor Marcel Weber (560) als Dreizehnter. Moritz Geis fiel mit 507 und Rang 62 etwas ab. Als Mannschaft, bei den Junioren A mitgewertet, verpasste das Team mit 1629 Ringen als 13. eine durchaus mögliche bessere Platzierung.

In dem 157-köpfigen Starterfeld der Herren-Klasse mit dem Luftgewehr belegte Jan Zissel (Aumenau) mit 591 einen achtbaren 17. Platz, wobei ihm wegen der letzten Serie, die mit 97 am schwächsten ausfiel, im dicht gedrängten Feld nur ein Ring für die Qualifikation zum Finale der besten Acht fehlte. Jens Baumgärtner (Dietkirchen) erfüllte nicht seine eigenen Erwartungen und wurde mit 579 Ringen 102. Auf Rang 14 der Junioren B kam Marcel Weber (Elz) mit ordentlichen 577 Ringen. 77. der Junioren A wurde Kevin Reinhard (Hadamar) mit 561.

176 Schützen bewarben sich um den Titel in der Herren-Altersklasse. Hier holte sich Frank Hanson (Mengerskirchen) mit 372 den 135. Platz. Bei den Senioren sortierte sich Franz-Josef Wagner (Oberbrechen) mit 374 Ringen auf Rang 47 ein. Zufriedenstellend agierte Kerstin Kranz (Dietkirchen), die bei den Seniorinnen mit 377 Ringen als Siebte unter 55 Mitkonkurrentinnen abschloss. Martina Frömel (Mensfelden) startete in der Körperbehindertenklasse (mit Hilfsmittel) und wurde schließlich mit 569 Ringen 81.

Mit dem Olympioniken Oliver Geis (Mengerskirchen) ging bisher nur ein Pistolenschütze aus der Region an den Start. Mit der Luftpistole belegte er in der Herren-Klasse mit 558 Ringen den 50. Rang.

(jeu)

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