Frauenfußball

VfR 07 freut sich auf Runkel

Der 1. FFC Runkel, als Vierter eines der Spitzenteams in der abgelaufenen Saison der Frauenfußball-Verbandsliga Süd, bekommt nach dem Abstieg der Hadamarerinnen in der neuen Spielzeit einen weiteren Gegner aus dem NNP-Land: den VfR 07 Limburg.

Auch die Fußball-Frauen aus dem NNP-Land haben es hinter sich. Gruppenliga -Meister VfR 07 Limburg feierte zum Schluss noch ein 14:1 (8:0)-Schützenfest gegen den SV Flörsheim. Die Schützlinge um Trainer Udo Lüngen waren für den zu neunt aufgelaufenen Gast einfach eine Nummer zu groß. Flörsheim hatte nicht kampflos absagen wollen, von daher: Chapeau! In der torreichen Begegnung erzielten Antonia Wolff vier, Jonne-Mare van Gessel drei, Lara Klinger und Manuela Weil je zwei, Desirée Reintgen, Mareike Meurer und Angelina Ungaro je einen Treffer. Nach dem Schlusspfiff von Egon Maurer kannte der Jubel im Lager der „Rothosen“ keine Grenzen mehr, und die Meisterschaft wurde noch bis spät in die Nacht im Vereinsheim gebührend gefeiert. Klassenleiterin Jeannette Hahm gratulierte zu Meisterschaft und Aufstieg in die Verbandsliga und überreichte Spielführerin Mareike Meurer die Meisterurkunde des HFV sowie einen Spielball.

In der Verbandsliga Süd kassierte der 1. FFC Runkel zum Abschluss eine 1:9 (1:4)-Klatsche bei Eintracht Frankfurt 2. Man merkte vor allem den Runkelerinnen an, dass es um nichts mehr ging. Der FFC war gedanklich längst in der Sommerpause, während die Frankfurterinnen noch Lust auf Fußball hatten. Vor allem die drei Stürmerinnen aus dem Eintracht-Regionalliga-Team waren nicht zu stoppen. In der Halbzeit stand es bereits 4:1, Larissa Schmidt hatte mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 (28.) ein Lebenszeichen gesandt. Auch in Halbzeit zwei nutzte die Eintracht den kollektiven Tiefschlaf der Runkelerinnen weiter aus und erhöhte auf 9:1. Dennoch ist man auf FFC-Seite mit der abgelaufenen Saison, vor allem mit der bärenstarken Rückrunde, mehr als zufrieden. Torjägerin Larissa Schmidt sicherte sich zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal insgesamt die Torjägerkanone mit 35 Treffern aus 22 Spielen. Herzlichen Glückwunsch!

Ra ng fünf in der Rheinlandliga gab es für die SG Altendiez, die die Saison mit einem 1:4 (1:3) gegen den SC Bad Neuenahr 2 abschloss. Bereits in der 2.und 8. Minute hatte der SC eine schnelle 2:0-Führung herausgeschossen. Bis zum 1:2 durch Lara Hoffmann (30.) waren die sonst so heimstarken „Blauen“ weder körperlich noch geistig in der Lage, mit dem spielstarken Kontrahenten mitzuhalten. Nach dem Anschlusstreffer folgte die einzige Phase, in der die Kombinierten die Partie ausgeglichen zu gestalten wussten. Prompt folgten hundertprozentige Chancen durch Lara Hoffmann und Sabrina Bierwage. Das rächte sich in der 44. Minute, als eine Neuenahrerin nach einem Freistoß am zweiten Pfosten völlig freistehend volley zum 1:3 vollendete. Der Treffer zum Endstand fiel in der 67. Minute. Nach dem Spiel wurde Lina Rudolf, die sich als Spielerin, Trainerin und Vorstandsmitglied in der der SG/MSG sowie dem Förderverein mehr als verdient gemacht hat, mit einem Mannschaftsbild und Trikot mit ihrer Nummer 16 verabschiedet. „Lina, herzlichen Dank!“ heißt es von der gesamten SG Altendiez.

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