Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer und Präsident Ulrich Heep beim virtueller Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg 2020.
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Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer und Präsident Ulrich Heep beim virtueller Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg 2020.

Viele Herausforderungen für die Wirtschaft

Gemeinsam mehr für die Region tun

Die Industrie- und Handelskammer Limburg will auch im Jahr 2020 ihre Unternehmen unterstützen.

Limburg -2020 war ein Jahr, das mit der Coronavirus-Pandemie Gesellschaft, Wirtschaft sowie Politik vor große Herausforderungen gestellt und den Menschen viel abverlangt hat. Auch für die Unternehmen der Region Limburg-Weilburg stand das vergangene Jahr im Zeichen von Corona. Auf den Lockdown im Frühjahr mit tiefen Spuren in der Konjunktur folgten ein hoffnungsvoller Sommer mit kräftiger Erholung und schließlich eine zweite Vollbremsung im Winter. Der erneute Lockdown und die Verlängerung der Beschränkungen nun bis vorerst Ende Januar erfordern von allen viel Geduld und Disziplin: die Menschen müssen weiter auf Begegnungen verzichten und viele Betriebe ihre geschäftlichen Aktivitäten herunterfahren.

Maßgebend für die Entwicklung der Wirtschaft in 2021 wird sein, wie die Pandemie weiter eingedämmt und Einschränkungen gelockert werden können aber auch, wie sich die Wirtschaft weltweit entwickelt. Mit den nunmehr verfügbaren Impfstoffen gibt es eine Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags.

Im neuen Jahr wird sich der wirtschaftliche Aufholprozess deutlich langsamer vollziehen als der Einbruch und sich für die einzelnen Branchen auch unterschiedlich gestalten. Umso wichtiger sind für die Unternehmen und Beschäftigten daher die staatlichen Unterstützungsprogramme, die zumindest einen Teil der Härten abfedern sollen.

Ist also auch im neuen Jahr alles Corona? Nein, und das war es auch im alten Jahr nicht. Nicht erst seit Beginn der Pandemie verändert sich die Welt, in der wir leben, rasant und grundlegend. Die Krise ist jedoch ein Motor, der viele Entwicklungen noch mal beschleunigt hat.

Es gibt viele Herausforderungen eines langfristigen Strukturwandels, die auch die heimischen Betriebe 2021 und lange darüber hinausbegleiten werden. Dazu gehören etwa der technologische Fortschritt und die immer umfassendere Vernetzung und Digitalisierung, der Klimawandel und die Nutzung erneuerbarer Energien, Verkehr und Mobilität, der demografische Wandel und damit Fachkräftesicherung, berufliche Aus- und Weiterbildung mit lebenslangem Lernen sowie ein starkes Europa in einer globalisierten Welt.

"Dabei kann - auch das hat die Corona-Krise gezeigt - plötzlich möglich werden, was kaum jemand zuvor für möglich hielt. Die Zukunft ist weit offen und bietet viele Chancen. Erfolgreich sind dann Unternehmen, die einfallsreich und beweglich sind. Und gefragt sind Menschen, die sagen: Geht nicht, gibt's nicht, die eine Idee haben und den Mut, sie auch umzusetzen. Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie kreativ und flexibel die heimischen Unternehmen sind und Lösungen und neue Geschäftsmodelle für die Zukunft finden", so Präsident Ulrich Heep.

"Auch im neuen Jahr setzt sich die IHK Limburg weiter für einen starken Wirtschaftsstandort Limburg-Weilburg ein. Als Einrichtung der Wirtschaft für die Wirtschaft unterstützen und beraten wir Unternehmen in allen Lebenslagen des unternehmerischen Alltags wie auch bei rechtlichen und steuerlichen Fragen. Wir begleiten sie bei der Digitalisierung und helfen ihnen, Geschäfte in aller Welt zu machen sowie innovative und umweltfreundliche Wege zu gehen. Und natürlich vertreten wir die Interessen der Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung und organisieren und stärken die berufliche Bildung", sagt Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer.

"Dabei gilt auch für die Wirtschaft: Nur gemeinsam ist man stark", ergänzt Präsident Heep. "Die IHK ist Plattform und Sprachrohr der regionalen gewerblichen Wirtschaft. Als Mitmach-Organisation der Unternehmen wird sie getragen vom ehrenamtlichen Engagement der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer und der vielen Prüfer in der Berufsausbildung. Das neue Jahr 2021 packen wir gemeinsam mit unseren Partnern an."

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