Baustelle

Neubau der Eisenbahn-Überführung soll bis September abgeschlossen sein

Mit dem Einbau der zweiten Hilfsbrücke am Eschhöfer Weg haben die Arbeiten zum Neubau der Eisenbahn-Überführung in der Nacht zum Sonntag eine wichtige Etappe genommen.

Mit dem Einbau der zweiten Hilfsbrücke am Eschhöfer Weg haben die Arbeiten zum Neubau der Eisenbahn-Überführung in der Nacht zum Sonntag eine wichtige Etappe genommen. Der Neubau soll bis Ende September weitgehend abgeschlossen sein. Für den Ausbau der beiden Hilfsbrücken ist das erste November-Wochenende fest eingeplant.

Die baubedingte Engstelle für Fußgänger und Radler am Leinpfad wird in Kürze wieder beseitigt. Ob der Abtransport des Abbruchmaterials über die Seite zum Eschhöfer Weg – unter Beibehaltung der aktuellen Ampelregelung – erfolgen kann, wird derzeit zwischen den Bauunternehmen und der Stadt Limburg geklärt.

Bereits eine Woche zuvor war der Brückenträger auf der Seite zum Eschhöfer Weg mit einem Straßenkran eingehoben worden. Das Gewölbe unter den Gleisen blieb dabei aus Gründen der Statik unangetastet. Darauf brauchte man vor dem Einbau der zweiten, ebenfalls rund 12,50 Meter langen Hilfsbrücke keine Rücksicht nehmen.

Am frühen Samstagnachmittag war das alte Backsteingewölbe entfernt und damit der Platz für den Einbau geschaffen worden. Zunächst trennten Arbeiter auf beiden Seiten die massiven Doppel-T-Träger auf die erforderliche Länge ab und verschweißten darauf die Auflager für die Brücke. Zur Aussteifung der Baugrube wurden anschließend drei rund zwölf Meter lange Doppel-T-Träger mit den Brückenlagern verschweißt.

In der Nacht trafen dann ein Straßenkran und die vormontierte Hilfsbrücke an der Baustelle ein. Nach der Vollsperrung der Bahnstrecke und dem Verschwenken der stromlosen Oberleitung konnte von 1.45 Uhr an das Einheben der Brücke beginnen. Bereits nach 20 Minuten war diese Arbeit vollbracht. Anschließend verfüllten die Mitarbeiter einer Gleisbaufirma die Lücke zwischen Bahndamm und Brücke, brachten Schotter und Gleise in Position, so dass der erste Zug am Sonntag gegen 14 Uhr über die neue Brücke rollen konnte.

Parallel zum Abbruch des alten Mauerwerks wird die Sicherung der Baugrube mit einer Spritzbetonwand erfolgen. Nachdem die Baugrube im unteren Drittel noch eine zusätzliche Verankerung in den Bahndamm erhalten wird und der erforderliche Aushub abgeschlossen ist, kann mit der Fundamentierung des neuen Durchlasses begonnen werden. hpg

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