Interkulturelles Training

15 Schüler/-innen der Adolf-Reichwein-Schule nahmen an einem Interkulturellen Training in der Jugendfreizeitstätte Limburg teil.

15 Schüler/-innen der Adolf-Reichwein-Schule nahmen an einem Interkulturellen Training in der Jugendfreizeitstätte Limburg teil.

Die aus Afghanistan, Äthiopien, Deutschland, Eritrea, Italien, Polen, Somalia, Südkorea und Syrien stammenden Schüler/-innen gingen die Aufgaben im Training mit großem Elan an. Alles drehte sich um das Thema Kommunikation. Zum guten Zuhören beispielsweise gehören Gestik und Mimik, Augenkontakt oder Nicken. In einer Kennenlernphase ging es zunächst um, Gemeinsamkeiten. So sollten die Teilnehmer Profit ziehen aus der Vielfalt der versammelten Kulturen. Pfarrer Thomas Keßler vom Evangelischen Dekanat Runkel erläuterte den Jugendlichen die großen Möglichkeiten, die aus dem Zusammenwachsen der Kulturen und Nationalitäten entstehen können. Im zweiten Abschnitt ging es um Wahrnehmung und Vorurteile. Der dritte Teil hieß „Beobachten, ohne zu bewerten“. Helge Winkelmeier, pädagogischer Mitarbeiter der GAB, leitete das „Jenga“-Spiel, bei dem ein Teilnehmer aus Klötzchen ein Gebäude baute und es einem hinter einem Sichtschutz platzierten Partner schilderte, der es dann nachzubauen hatte. Sinn der Übung: „Wenn ich nachfrage, was das Gegenüber meint, kann ich besser verstehen und Missverständnissen vorbeugen.“ Das Interkulturelle Training wurde veranstaltet von der Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung (GAB), dem Evangelischen Dekanat Runkel und der Adolf-Reichwein-Schule (ARS). Es ist Teil Programms zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (kurz: Eibe).

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