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Es läuft einfach nicht

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Noch nicht rund läuft es bei den Handball-Frauen in der Bezirks-Oberliga Wiesbaden. Sowohl der SV Bad Camberg als auch die HSG Eschhofen/Steeden mussten Federn lassen.

Während die Niederlage des SV Bad Camberg in der Handball-Bezirks-Oberliga gegen Kriftel II noch im Limit lag, durfte man mit einem Fehltritt der HSG Eschhofen/Steeden gegen Sindlingen/Zeilsheim nicht unbedingt rechnen.

SV Bad Camberg – TuS Kriftel II 20:24 (13:9). Bad Cambergs Frauen begannen gegen das starke Gästeteam hoch konzentriert. Der hohe 28:17-Erfolg des TuS zum Saisonauftakt gegen den letztjährigen Landesligisten Nied hatte die Kneippstädter gewarnt. Der SV stand von Beginn an in der Defensive sehr kompakt und verbuchte im Angriff Tor um Tor. Nach den Zwischenständen von 8:2 und 10:4 schien alles für die Gastgeberinnen zu sprechen. Bis zum Seitenwechsel war der Vorsprung um zwei Tore auf 13:9 geschrumpft. Mit zunehmender Spielzeit tastete sich Kriftel – auch aufgrund ihres physisch robusteren Spiels – immer näher heran, und es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann der Ausgleich fallen würde. In den Schlussminuten war es beim 20:20 so weit. Mit einem Mal schienen die Kräfte der Einheimischen aufgebraucht. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive klappte nichts mehr. Kriftel nutzte dies sofort rigoros aus und kam noch zu weiteren vier Toren gegen eine nun völlig resignierende Bad Camberger Truppe. – Tore: Zimmer (6), L. Thimm (5), Brederecke (2), Falkenbach (2), J. Thimm (2), Wedekind (2), Winkler (1).

HSG Eschhofen/Steeden – HSG Sindlingen/Zeilsheim 20:32 (8:19). Eine nicht unbedingt erwartete Niederlage kassierten die Frauen der HSG Eschhofen/Steeden. Die Pleite bahnte sich schon in den ersten 30 Minuten an. Bis zum 3:4 waren die Einheimischen noch in Reichweite, doch der Gegner legte anschließend einen 4:0-Lauf hin und setzte sich erstmals ab. Den Frankfurtern wurde immer wieder die Gelegenheit zu Tempogegenstößen eröffnet, weil im Angriff die Absprachen fehlten. Beim 7:10 war das Lahn-Team wieder auf drei Treffer herangekommen, doch weitere fünf Gegentore ließen den Rückstand immer deutlicher werden. Zur Pause war beim 8:19 die Messe bereits gelesen. Im zweiten Durchgang stand die Abwehr besser. Eschhofen/Steeden konnte den Rückstand aber nie unter neun Tore drücken. Für die Frankfurter war es ein gemütlicher Nachmittag. Tore: Kremer (10/3), Best (3), A. Wagner (3), D. Lanzel (2), Weckbecker (2).

BEZIRKSLIGA B2: HSG Eschhofen/Steeden II – TSG Eppstein II 19:15 (9:7). Tore: D. Lanzel (5), Eiffler (3), Ost (3), Bill (2), Hilgert (2), Kaiser (1), Kanons (1), Maglie (1), Spies (1).

(cfr)

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