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Die Mitglieder des Verschönerungsvereins wollen das Rinnsal beseitigen, damit Radfahrer im Winter nicht wegrutschen.

Gefährliche Stellen

Der Leinpfad soll nach Sperrung sicherer werden

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Der Leinpfad ist zwar nach langer Sperrung wieder geöffnet, birgt aber vor allem für Radfahrer einige gefährliche Stellen. Diese will der Verschönerungsverein Eschhofen nun ausbessern.

Nachdem die Sperrschilder am Lahnuferweg in Eschhofen und Limburg vom städtischen Bauhof entfernt wurden, ist der bei Einheimischen und Touristen so beliebte alte Leinpfad nach fast fünfjähriger Sperrung wieder nutzbar. Dies wurde dem Eschhöfer Ortsbeirat auch vom zuständigen Dezernenten Michael Stanke (CDU) bestätigt, jedoch mit dem Hinweis, dass die Nutzung wie auch in der Vergangenheit auf eigene Gefahr geschieht.

Ob und wie groß diese Gefahr realistisch ist, davon wollten sich jetzt der Projektleiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Limburg-Weilburg/Diez, Lars Wittmaack, sowie einige Mitglieder des Eschhöfer Verschönerungsvereins persönlich überzeugen und trafen sich, um sich von Eschhofen aus ein genaues Bild zu machen. Schon nach wenigen Metern ragte ein alter Bordstein aus dem Weg heraus, und auch eine alte Eisenbahnschiene hat sich im Laufe der vergangenen Jahre den Weg an die Erdoberfläche gebannt. Für Wanderer ist dies ungefährlich, für Radfahrer welche den Weg von Limburg aus nutzen, stelle dies jedoch einen Unfallschwerpunkt dar, meinte Wittmaack.

Glatteis droht

Die Mitglieder des Verschönerungsvereins sicherten zu, in Absprache mit dem Bauhof hier für Abhilfe zu sorgen. Etwa in der Mitte des Weges quert ein kleines Rinnsal diesen und verschlammt ihn vollständig. Dieter Müller wies darauf hin, dass bei Einsetzen von Frost hier sehr schnell Eisplatten entstehen würden, die ebenfalls eine hohe Unfallgefahr bergen. Auch hier möchte der Verschönerungsverein tätig werden und das Wasser in einem Natursteintrog einfassen und verrohren, damit das Rinnsal nicht mehr über den Weg läuft. Aus diesem Trog und dem aufgestauten Wasser könnten sich dann die Wanderer und Radfahrer im nächsten Sommer erfrischen, so der Vorsitzende Andreas Nattermann.

Von dieser Idee war Lars Wittmaack sehr angetan und versprach, die hierfür notwendige Erlaubnis beim Wasser- und Schifffahrtsamt einzuholen. Als Fazit wurde von den Beteiligten festgehalten, dass die Nutzung des Weges für Wanderer ungefährlich ist, Radfahrer sollten ihn jedoch mit erhöhter Aufmerksamkeit nutzen.

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