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Hund Norbert wurde mit einem Stock erschlagen (Bei dem Foto handelt es sich um ein Symbolbild, nicht um Norbert).

Prozess

Grausamer Tod von Hund Norbert: Der Fall geht in die nächste Runde

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Hund Norbert aus Waldsolms fand einen grausamen Tod. Der Täter wurde vom Amtsgericht verurteilt – doch Staatsanwaltschaft und Verteidigung sind damit nicht zufrieden. 

  • Hund Norbert fand grausamen Tod
  • Täter vom Amtsgericht verurteilt
  • Staatsanwaltschaft und Verteidigung legen Berufung ein – Fall geht in Limburg in die nächste Runde

Limburg - Der grausame Tod des kleinen Hundes Norbert im Februar 2019 hat für viel Furore gesorgt. Am Freitag, 24.01.2020, ist nach fünf Verhandlungstagen am Amtsgericht Wetzlar einUrteil gegen den damals 63 Jahre alten Mann gefallen, der den Chihuahua erschlagen haben soll. Das Gericht erkannte in dem Vorfall gefährliche Körperverletzung und einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, wie hessenschau.de berichtet. 

Der heute 64-jährige Hochschulprofessor wurde zuzehn Monaten auf Bewährung und 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. Doch damit sind sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft nicht zufrieden. Beide Seiten haben laut dem hr Berufung eingelegt. Damit geht der Fall in die nächste Runde vor dem Landgericht in Limburg. 

Auf Hund Norbert mit Stock eingeschlagen – Handelte der Jogger aus Angst?

Der mittlerweile 64 Jahre alte Mann hatte im Februar 2019 beim Joggen in der Nähe von Waldsolms mit einem Stock auf den kleinen Hund Norbert eingeschlagen und anschließend auch dessen Besitzerin angegriffen. Der Hund wurde dabei so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste. 

Laut Aussage des Hochschulprofessors habe er Angst gehabt und sich deshalb nicht anders zu helfen gewusst. Die Besitzerin des Chihuahuas war mit einer Freundin und drei nicht angeleinten Hunden nahe einer Koppel im Waldsolmser Ortsteil Brandoberndorf unterwegs, als die Attacke geschah. Der 64-Jährige sagte aus, die Hunde seien nicht angeleint auf ihn zugerannt. Auf die Bitte hin, die Tiere festzuhalten, hätten die Frauen nicht reagiert. Deshalb habe er sich nicht anders zu helfen gewusst und dem Hund einen Schlag mit dem Stock versetzt. 

Hund Mandy schwer erkrankt – Hilfe für bedürftigen Besitzer

Für Hündin Mandy und ihren Besitzer Stefan Woldormiski aus Schwalbach im Main-Taunus-Kreis gibt es hingegen ein Happy End. Bei der  Mischlingshündin wurde ein Tumor festgestellt, Mandys Besitzer konnte die lebensrettende Operation jedoch nicht bezahlen. Viele Menschen zeigten jedoch Anteil und wollten dem 65 Jahre alten Hartz IV-Empfänger helfen.

Aus Frankfurt kam schließlich der rettende Anruf: Die Tier-Tafel und die Tierärztin Dr. Maja Firlé erklärten sich spontan bereit, Mandy die Operation zu ermöglichen und die Kosten zu übernehmen.

Der aktuelle Streitatlas zeigt:Im Landkreis Limburg-Weilburg führen Fälle von Trennung, Scheidung oder Erbschaftsstreit dazu, dass jeder Vierte in einen Rechtsstreit verwickelt ist - eine Altersgruppe besonders häufig.

Grausiger Fund im Niddapark in Frankfurt*: Besorgte Bürger finden vier Kadaver mit Halsband im Niddapark.

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