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Friseur aus Limburg stylt die Stars bei „Let‘s Dance“

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Antonio Argentiero aus Limburg kümmert sich um das Styling von Mike Singer für „Let‘s Dance“.
Antonio Argentiero aus Limburg kümmert sich um das Styling von Mike Singer für "Let's Dance". © Privat

Ein Friseur aus Limburg hat es geschafft: Er ist zu Gast in der RTL-Show „Let‘s Dance“. Antonio Argentiero stylt die Stars der Show und fiebert mit.

Limburg – Der Limburger Friseur und Make-Up-Experte Antonio Argentiero hat bei der bekannten RTL-Show „Let‘s Dance“ als Stylist gearbeitet. Dabei übernahm der 33-Jährige das Styling des bekannten Popsängers Mike Singer, der Profitänzerin Ekaterina Leonova, des Fernsehmoderators Jan Köppen, des Profitänzers Vadim Garbuzov, des Paralympics-Athleten Mathias Mester und des Schauspielers Timur Ülker. Während die Sendung am Freitagabend (22.04) in die nächste Runde geht, ist Antonio Argentiero allerdings nicht mehr dabei. Schließlich hat er in seinem Salon am Neumarkt genug zu tun.

Bei „Let‘s Dance“ dabei zu sein, sei ihm die „größte Ehre“ gewesen, berichtet Antonio Argentiero. Denn er hat selbst schon im Alter von sechs Jahren mit dem Tanzen angefangen viele Turniere bestritten. „Die Leidenschaft für das Tanzen ist bis heute in mir.“ Schon nach der allerersten Sendung am 3. April 2006, habe er davon geträumt, einmal bei „Let‘s Dance“ die Haare zu machen. Diesen Jugendtraum konnte er sich nun erfüllen.

Mann aus Limburg stylt die Stars bei „Let‘s Dance“: „Ich machte einen Luftsprung“

Vor einigen Wochen erhielt er den Anruf, der zu diesem Höhepunkt in der beruflichen Karriere führte: Am Telefon war die Chefin der Maske von „Let‘s Dance“. Sie fragte ihn, ob er in einer der nächsten Sendungen die Aufgabe übernehmen könne, die Profis und Stars des Wettbewerbs zu stylen. „In dem Moment machte ich einen Luftsprung“, verrät der Limburger.

„Es war ein erfüllendes Gefühl von unendlicher Dankbarkeit, denn ich verbinde eine wundervolle Zeit meines Lebens mit dieser Sendung“, verrät Antonio Argentiero, als er von dem Moment erzählt, als er seine Idole aus der Jugend traf. Schon als junger Tänzer hat man die älteren Tänzer bewundert. Nun war der Moment gekommen, dass er Massimo Sinato und Christian Polanc persönlich kennenlernen durfte.

In den frühen Morgenstunden fuhr er freitags los, um einen aufregenden Arbeitstag anzutreten. „Der Tag fing um 9 Uhr an und endete um 23.40 Uhr“, berichtet Antonio Argentiero. Los ging es mit einer kurzen Besprechung und der Einweisung, wer für welches Styling verantwortlich ist. Danach bereitete er seinen Arbeitsplatz vor – mit seinem persönlichen Handwerkszeug, denn damit könne er am besten arbeiten. Dann ging es ans Styling der Stars und der Profitänzer.

Einmal bei „Let‘s Dance“: Frisuren müssen Drehungen und Hebefiguren standhalten

Während der Liveshow war er mit dem gesamtem Styling-Team weiter im Einsatz, um die Frisuren aufzufrischen. „Ohne ein so großes Team, welches sich aufeinander verlassen kann, wäre so ein Erfolg gar nicht möglich“, berichtet der Friseur. „Es ist bemerkenswert, dass so viele Menschen hinter den Kulissen Höchstleistungen abliefern, damit die Zuschauer zu Hause eine gute Unterhaltung genießen können.“

Dabei sei es anders, fürs Fernsehen zu arbeiten als bei Fashionweeks oder Fotoshootings. Dennoch gebe es zwei wesentliche Faktoren, die ein hohes Maß handwerkliches Können erfordern. Zum einen ist es eine Live-Sendung, somit muss die Frisur „On-Point“ sein, da man diese nicht noch einmal richten kann und zum anderen geht es in diesem Fall ums Tanzen. Dabei ist die Herausforderung die Frisuren so zu gestalten, dass sie etwa Drehungen und Hebefiguren standhalten.

Generalprobe für die Haare: Friseur aus Limburg bei „Let‘s Dance“

Dafür gab es mittags eine Generalprobe, bei der die Stylisten sich die Tänze auf dem Monitor ansehen, um etwaige Änderungen besser erkennen zu können. „Da schaut jeder Stylist ganz fokussiert auf jede Frisur, um es dann im Team zu besprechen.“, erzählt Antonio Argentiero. „Während des Live-Auftritts des jeweils gestylten Tanzpaares fiebern alle Stylisten hinter den Kulissen zu 100 Prozent mit. Doch sobald die Sendung vorüber ist und alles reibungslos funktioniert hat, fällt einem ein ganz großer Stein vom Herzen und alle Stylisten freuen sich gemeinsam für den Erfolg.“, berichtet er.

Der Limburger Beautyunternehmer ist davon überzeugt: „Wer nicht bereit ist, sich auf seinem Lebens- und Berufsweg ständig weiterzuentwickeln, der wird niemals die schönen Seiten des Lebens kennenlernen.“ Und so hat er in jungen Jahren schon viel Erfahrung gesammelt. So arbeitete acht Jahre als internationaler Fachtrainer weltweit auf Bühnen und bei Fotoshootings. Noch dieses Jahr wird er in der zweiten Etage der Bahnhofstraße 9 den Kosmetikbereich wieder eröffnen. „Ich freue mich schon sehr darauf, diesen Bereich wieder eröffnen zu können“, sagt er. (oho)

Bereits in den vergangenen Jahren waren zwei Hessinnen vor der Kamera bei „Let‘s Dance“ dabei.

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