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Limburg: Neue Begrüßung am Ortseingang

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Von: Stefan Dickmann

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So werden die neuen Begrüßungsschilder für Hollesse aussehen: Sie stehen noch bei der Firma MKM Print in Lindenholzhausen.
So werden die neuen Begrüßungsschilder für Hollesse aussehen: Sie stehen noch bei der Firma MKM Print in Lindenholzhausen. © Stefan Dickmann

Für 13 300 Euro werden vier Schilder aufgestellt

Lindenholzhausen -"Herzlich willkommen in Lindenholzhausen": Im Jubiläumsjahr bekommt Limburgs größter Stadtteil vier neue Begrüßungsschilder. Über der weißen Schrift auf einer anthrazit gehaltenen Fläche zeigen sie den Lindenbaum, wie er auch im Wappen zu sehen ist, außerdem einen Notenschlüssel als Symbol für das Sängerdorf, ein Wasserkrug als Hinweis auf den berühmten Brunnen Sauerborn und die Silhouetten der alten und neuen Kirche.

Die Schilder sind bereits seit Mai fertig und stehen bei der Firma MKM Print in Lindenholzhausen bereit; ebenfalls fertiggestellt sind die Edelstahlrahmen, die beim Metallbaubetrieb Uhe in Lindenholzhausen lagern. Sie sollen zeitnah aufgestellt werden.

Ortsvorsteherin gibt sich selbstkritisch

Ausführung und Planung lagen in der Hand des Ortsbeirats, der Naturschutz- und Verschönerungsverein Lindenholzhausen war nicht mit eingebunden. Ortsvorsteherin Barbara Bäcker (CDU) räumt ein, dass die Schilder schon vor dem großen Jubiläum Ende Mai aufgestellt werden sollten. "Wir dachten, wir tauschen einfach alt gegen neu, das war wohl jugendlicher Leichtsinn", sagt sie und räumt selbstkritisch eine gewisse Blauäugigkeit ein.

Finanziert werden die Schilder inklusive der Fundamente aus den Verfügungsmitteln, die jeder Ortsbeirat hat. Insgesamt ist mit Kosten in Höhe von 13 300 Euro zu rechnen - die vier Edelstahl-Rahmen kosten 7800 Euro, die vier Fundamente 4500 Euro und die vier Schilder 1000 Euro, wie Bäcker auf Anfrage erklärte. In seiner jüngsten Sitzung musste der Ortsbeirat das ursprünglich zur Verfügung gestellte Budget nur für die Fundamente von 2500 Euro auf 4500 Euro deutlich erhöhen. Wie Bäcker im Ortsbeirat erklärte, müssen die Fundamente einen Meter tief sein auf einer Fläche von 40 Zentimeter mal 40 Zentimeter. Ein zunächst eingeholtes Angebot bei einer Baufirma sei daran gescheitert, dass diese 2500 Euro haben wollte für nur zwei Fundamente.

Bislang gab es für die alten Begrüßungsschilder nur zwei Standorte an der B 8 - von Limburg und von Niederbrechen kommend. Künftig soll es zwei weitere Standorte geben - von Eschhofen und von Mensfelden kommend.

Die Ortsvorsteherin erklärte im Ortsbeirat weiter, sie habe daraufhin eine andere Baufirma gefragt, ob sie die Fundamentarbeiten übernehmen könne. Doch dieses Unternehmen habe abgelehnt mit der Begründung, der Auftrag sei zu "klein". Nun will die Ortsvorsteherin auf eine dritte Baufirma zugehen, die diese Arbeiten dann wohl übernehmen wird.

Warum die Stadt mit eingebunden wurde

Weil eines der Begrüßungsschilder auf einem Grundstück der Stadt Limburg aufgestellt werden soll, nahm die Ortsvorsteherin Kontakt mit der Stadt auf. Wie die Sprecherin der Stadt, Stefanie Kesper-Süß, auf Anfrage mitteilt, wurde die Stadt am 23. Mai von der Ortsvorsteherin erstmals informiert. "Etwa einen Monat später wurde gemeinsam mit dem Tiefbauamt und der Stadtgärtnerei eine Begehung der Standorte durchgeführt", teilt sie weiter mit. "In Absprache mit der EVL wurden die Standorte nach Ver- und Entsorgungsleitungen geprüft." Noch im Laufe dieser Woche würden die Pläne an die Ortsvorsteherin versendet. "Dann kann von Seite des Ortsbeirats die Errichtung der Schilder geplant werden."

Die Stadtgärtnerei ist involviert, weil an einem der vorgesehenen Standorte ein Apfelbaum steht und die Sorge besteht, dass bei den Fundamentarbeiten eine Wurzel beschädigt werden könnte, erklärte Bäcker im Ortsbeirat. Dort machte sie auch deutlich, dass für solche Begrüßungsschilder grundsätzlich der Ort selbst, entweder der jeweilige Verschönerungsverein oder der Ortsbeirat, zuständig sei.

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